Die (Kriechen.
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sogar Degen und Lanze in die Hände und hängt ihm einen Spiegel um den Hals;(CapluS, 6omls Äs, MS»iornss Äs i'^caÄ. Äs» Insci'rMons XHV x. S60)desselben Abhandlungen zur Geschichte der Kunst, übersetzt von Klotz IIS. 178 sf. Darin er-wähnt Vigendre, lNableaiim Äs ^»lo^als x. IL7, Chcvrcan, Slstori's ÄrrmonÄs ÄVSIS, Rollin, LrÄorne aRcrs»-rs, Paris 1739, VII S. 912. 288 ;G. Duchoul, Lslrsro» Äs» ancrsm» Äomarn», S. 211); Lüders a. a. O. S. 2 ff.
Das Werk Vigentzre's erschien 1559, 1596 und 1614,die Illustrationen dazu in 64 Kupfertafeln nach seinem Tode(1596). — Hieran schließt sich eine andere Anekdote, die derArzt Sextus Empiricus berichtet; — lebte 200—250 n. Chr.
— (ri^og Ausgabe I. Bekker, S. 212 — aä-
vorsus Naibsrnatioos, Ausgabe Fabr. S. 391,2). Die Rho-dier hätten den Chares nach dem Preis eines kolossalen Stand-bildes und alsdann nach den Kosten eines doppelt so großengefragt
„Da habe der Künstler einfach die doppelte Summe gefordert, dieselbe aberbereits für die bloße» Vorarbeiten und Modelle verbraucht und sich deshalb selbstums Leben gebracht!"
Bei Plutarch findet sich auffallenderweise gar nichts überden Koloß. Über dessen schließliches Ende hören wir, daßnach der Machtentfaltung der Araber der Feldherr des KalifenOthman, Namens Muawia (wohl 653 n. Chr.) die InselRhodos eroberte, den Koloß „herunternahm", mit dem Erznach Syrien fuhr und es an einen Juden verkaufte, der esauf 980 Kameelen von der Meeresküste fortschaffen ließ. Soberichtet Konftantinos Porphyrogennetos; bei späteren steigertsich die Anzahl der Kameele allmählich bis auf 30 800 (!).
— Ob sich diese Notiz überhaupt auf den Koloß des Charesbezieht, bleibt zweifelhaft. Die Mär von der gespreiztenStellung über der Hafenmündung dürfte während der Kreuz-züge entstanden sein, da die Rhodier die Kreuzfahrer mit Er-zählungen über ihre herrliche Vergangenheit unterhielten undschließlich wohl selbst daran glaubten.
Im Jahre 146 v. Chr. mußte der Konsul Mummiusauf Befehl der Kapitalistenpartei in Nom das von ihm ein-genommene Korinth zerstören. Man erzählt, die Stadtwäre so reich, auch an Kunstwerken aus Metall, gewesen, daß