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Die Griechen.
aber spitzen diese Erzählung dahin zu, daß er allein unterallen Sterblichen die Harmonie der Sphären gehört habe.Einer ähnlichen Übertragung aus seiner Lehre von der Seelen-wanderung in sein Leben verdankt vielleicht der Bericht seineEntstehung, er hätte sich seiner früheren Lebensläufe erinnernkönnen. Vergl. hierüber sowie über die Unwahrscheinlichkeitseiner Reise nach Ägypten: Zelter, Vortrüge und Abhandlungengeschichtlichen Inhalts, 2. Auf!. Leipzig 1875, S. 33, „Pytha-goras und die Pythagorassage".
Von Pythagoras erzählt ferner Cicero in den Tus-culanen V. 3 und dann Diogenes Laörtius zweimal, in derEinleitung zu seinem Werke und in dem Abschnitt über Pytha-goras, er hätte, als ihn Leon, der Tyrann von Phlius gefragthätte, ob er ein Weiser 0->Pos) wäre, geantwortet, „nein, aberein Freund der Weisheit («p^oo-oPos), denn weise sei nurdie Gottheit." Diogenes beruft sich in betreff dieser Anekdoteauf den Heraklides von Pontos und fügt noch hinzu, dies seider Ursprung des Ausdruckes Philosophie.
„Ob die Erzählung historische'Wahrheit hat, ist ungewiß; schon Mciners (Ge-schichte der Wissenschaften in Griechenland und Rom, Band I. S. IIS) und Haym(Allgem. Encpkl. der Wiss. ». Künste, h. v. Ersch u. Grubcr III. 21, Leipzig 1848S. S), sowie geller kPhilos. der Griechen, 2 . Aufl. Band I. 185,6 S. 1) und anderehaben daran gezweifelt; wahrscheinlich ist sie nur eine von HeraklidcS ausgegangeneÜbertragung eines sokratisch-platonischcn Gedankens auf Pnthagoras (vielleicht alspoetische Fiktion, welche Spätere für historisch nahmen). Zu dem ungebrochenen Ver-trauen des Ppthagorismus auf die Kraft wissenschaftlicher Forschung und zu der un-gctrennten Einheit seiner theoretischen und praktischen Tendenz stimmt nicht Wohl diesokratische Bescheidenheit des Verzichts auf die Weisheit !c." Überweg, Grundriß derGeschichte der Philosophie des Altertums; sechste Auflage 1880, S. 2.
Meiners macht an der erwähnten Stelle darauf auf-merksam, daß der Ausdruck in keinem Fragment der ältestenphilosophischen Dichter vorkommt, auch nicht in den Bruch-stücken des Heraklit und Demokrit, auch nicht bei Herodot.Letzterer hätte nur einmal den Ausdruck y>^oovPs7v (1. 30),während 1. 50 P^oo-vPr« auf die Kenntnis der Gestirne be-zogen wird. Der Ausdruck „Philosoph" findet sich vielmehrerst bei den Schülern des Sokrates, so bei Platon im Phaidros,