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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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117
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Die Griechen.

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„Auf zu den Sternen blickst Du so gern; o wär' ich der Himmel,Tauscndäugig auf Dich, blickt' ich, mein Aster, herab."

Wird oft citiert. Es ist jedoch durchaus unwahrscheinlich,„daß von Platons dichterischen Jugendspielen noch etwas aufuns gekommen sei" und daß der schöne Aster überhaupt jemalsgelebt hat.

Aus der schon erwähnten Neigung, den Platon mit demApollonmpthus in Verbindung zu setzen, stammt auch die Er-zählung, Sokrates hätte in der Nacht, ehe Platon zu ihm kam,geträumt, ein junger, noch nicht flügge gewordener Schwanhabe sich auf seinem Schoße niedergelassen, aber bald seien ihmdie Flügel gewachsen und er sei mit einem alle Hörer be-zaubernden Gesang davongeflogen. Als nun Tags darauf ihmPlaton zugeführt wurde, habe er sofort, als er ihn erblickt,ausgerufen, dies eben sei jener Schwan (Diogenes Laörtius,im Leben Platons und andere).

Zwischen Platon und Lenophon, — der attischen Museoder Biene, die jedoch etwas langweilig war, — hat maneine feindselige Stimmung voraussetzen zu müssen geglaubt,weil Platon den Tenophon niemals, dieser jenen nur einmal(Denkwürdigkeiten 3, 6, 1), allerdings ohne alle Gehässigkeiterwähnt; — ferner weil beide, jedoch in verschiedenem Sinne,eine Apologie des Sokrates geschrieben, beide ein Gastmahl,in welchem Sokrates die Hauptrolle spielt, jedoch mit ganzentgegengesetzter Tendenz; beide hätten auch durchaus ver-schiedene Staatsideale entworfen. Es hätte Xenophon seineKpropädie dem „Staat" des Platon gegenübergestellt unddieser wieder mit seinen „Gesetzen" geantwortet. (Gellius,^ttioao 14, Kap. 3.) Diesen Klatsch hat schon Boeckhwiderlegt (äk siinultats guam. ?latc> oum Xonoxbonts sxsr-ouisss tsrtur, Berlin 1811). Denn Xenophons „Apologie"ist ein unechtes, ungeschickterweise aus den Denkwürdigkeitenzusammengestöppeltes Machwerk, wie zuerst (1776) Valckenaer