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Die Römer.
— ebenso auch die Lesart, daß er das Gold, welches dieRömer den Galliern ausgeliefert hatten, oder gar doppelt soviel denselben wieder abgenommen. (Auch sein prunkenderTriumphzug mit vier weißen Rossen ist möglicherweise erfunden,anfangs vielleicht um ihn zu verherrlichen, wobei noch zu er-wähnen ist, daß meistens erzählt wird, er hätte ihn nach derEroberung von Veji gehalten, bei Diodor aber, nachdem erden Galliern das Gold wieder abgenommen.) Das Ereignisund die dazu passende Phrase treffen fast niezusammen. Wenn aber doch die Phrase zu gleicher Zeitgesprochen wird, so ist's gewöhnlich mit dem Ereignis nichtganz richtig, wie z. B. das -r'KM-Ä M,? M bei
Sedan 1870. Die Nachricht endlich von der vollständigenZerstörung der Stadt durch Feuer ist mit der, daß die Gallierdann noch sechs Monate in derselben verblieben, schwer zuvereinigen. — Die Sage vom Curtius ist bekannt, der ineine auf dem Forum plötzlich entstandene Erdspalte zu Pferdehinein sprang (362 v. Chr.), worauf selbige sich schloß, damitdas Wort der Auguren sich erfülle, der Abgrund werde ver-schwinden, wenn Rom sein kostbarstes hineingeworfen. Sieist nicht einmal orginell, sondern einer phrygischen Sage nach-gebildet, welche Plutarch, Parall. 5 erwähnt. Livius erzähltdie Geschichte auch, brummt aber stark dabei.
Eine Erfindung ist wohl der siegreiche Zweikampf desTitus Manlius Torguatus, (Livius 7, 10) in einerSchlacht ca. 360 v. Chr., mit einem stämmigen Gallier, demer eine goldne Kette abgenommen. Polpbios weiß nichtsdavon; sie dürfte zu dem Beinamen ersonnen wordensein; denn dergleichen Geschichten zur Erklärung von Beinamenspielen bei den Römern ungefähr dieselbe Rolle wie späterim Mittelalter die Wappensagen.
Unter den Belägen seiner Lehre von der Erblichkeit derEigenschaften, nach welcher unter anderm der Charaktervom Vater erbt, führt Schopenhauer auch auf, daß Publius