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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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Die Römer.

seinem Kommentar zur Jliade II. 853 erkannt, die Stadtnach ihrem Reichtum an Kirschenpflanzungen. — Bei JuliusCäsar, als einem durchaus litterarisch gebildeten Mann,hat die passende Äußerung am passenden Ort schon größereWahrscheinlichkeit. Das »jaola sst also," und das ,vsni,viäi, viel" werden wohl vor der Kritik bestehen; Cäsar selbstzwar erwähnt sie nicht; wohl aber Plutarch beide und jenesauch Sueton; aber zwei ebenso bekannte Worte sind mindergefeit; das eine: „Du trägst den Cäsar und sein Glück,"welches er zum Schiffer bei der stürmischen Überfahrt gesagthaben soll und das andere, sein letzter Ausruf, als er er-mordet wurde: „Lll tu, Lruts". Des ersteren Wortes erwähntCäsar nicht in seinen Kommentaren, auch sonst findet manbei den Alten immer nur angegeben: „Du trägst den Cäsar",(Florus 4, 2 und Cassius Dio 41, 46), nur Plutarch (Cäsar38) hat „und das Glück des Cäsar", was aber nichts half,da der Steuermann doch schließlich umkehren mußte; überdas zweite Wort weichen die Angaben der Alten zu sehr ab— Sueton und Plutarch lassen Cäsar sogar ganz schweigendhinsinken — als daß man diesem Ausrufe eines Sterbendentrauen sollte. Daß aber Cäsar vor Alexandrien vom Schiffein voller Rüstung ins Meer gesprungen und dannund wann sogar wegen der auf ihn gerichteten Geschosseuntertauchend, doch mit einer Hand seine Papiere über Wassertrocken haltend, ans Land geschwommen sei, ist ein solcherUnsinn, daß es unbegreiflich ist — indem Cäsar selbst nichtsdavon schreibt — wie man es dem Plutarch (Cäsar, Kap. 49),dem Cassius Dio 42, 40 und dem Sueton (Cäsar, Kap. 64)so oft hat nacherzählen können, wenn auch Camoens inähnlicher Weise von sich berichtet, daß er, das Manuskriptder Lusiaden in einer Hand haltend, bei einem Schiffbruchdas Ufer schwimmend erreicht habe. (Man zeigte auch dieHöhle in Macao, wo Camoens sein Gedicht verfaßt habensoll, als Seitenstück zu der Höhle auf der Insel Salamis,