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Die Deutschen.
infolgedessen ihm die Herzogskrone von Kurland und schließ-lich die russische Kaiserkrone entgangen sein soll, läßt sich, sosehr es auch zu seinem Charakter paßt, nichts nachweisen.sKarl von Weber: Moritz, Graf von Sachsen, nach archivarischenQuellen. Leipzig 1863.))
Die Erzählung, daß der Kaiser einmal mit seinem Heereauf der Flucht vor den Sachsen durch eine Hirschkuh auf eineFurt im Main aufmerksam gemacht worden war und den Flußan der betreffenden Stelle dann mit seinem Heer durchschrittenhätte, worauf dann an jener Stelle die Stadt Frankfurt (derFranken Furt) entstanden wäre (Gedicht von A. Kopisch),klingt nicht so unwahrscheinlich, wenn es nur nicht eine Wander-anekdote wäre, der wir häufig begegnen, selbst bei Karl demGroßen noch einigemal. Ein weißer Hirsch soll ihm den Wegüber den St. Bernhard und ein eben solcher die Furt durchdie Gironde gezeigt haben. Eine Hirschkuh hatte schon denFrankenkönig Chlodwig eine Furt durch den Viennefluß beiPoitiers gezeigt.
Roland, der Held so vieler Erzählungen und Gedichteund schließlich des Ariosto, an welchen wir in unzählig vielenStädten durch die Rolandssäulen erinnert werden, wird vonder Geschichte nur ein einziges Mal, „gelegentlich und mit dreiWorten" erwähnt, indem nämlich Einhart (Vita Oaroli, Kap. 9)ihn unter den bei Ronceval (15. August 778) gebliebenenNotabeln mit aufzählt als ürouälanäus, Lritannioi limitispraslsetrw. Erst die gefälschte Chronik des Erzbischofs Turpinerzählt von der Größe und Stärke Rolands die wunderbarstenDinge, wonach er u. a. den Riesen Fenacute, einem Abkömm-ling des Goliath, tötete. Übrigens hatten die Rolands-säulen ursprünglich mit Roland nichts zu thun, wie wirdies ausführlich bei Zoepfl: Altertümer des deutschen Reichsund Rechts; Leipzig und Heidelberg 1861, Band III. darge-legt finden. Es heißt daselbst S. 6:
„über die Zeit, in welcher die erste» jener Rvlandsbilder, welche in dem Rechtsleben