Die Deutschen.
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die Gebeine aus dem Sarkophage, in dem sie 352 Jahrelang geruht hatten; so erzählen die gleichzeitigen KölnerAnnalen. Der Pseudo-Turpin weiß auch nichts von un-gewöhnlichen Vorgängen beim Begräbnis. Um die Mittedes dreizehnten Jahrhunderts nahm Vincentius von Beauvaisin seinem spsonlnin nnivsrssls die Stelle des Ademar aufund malt sie weiter aus und bald noch Richard von klump.Der Erfinder der Mythe aber ist wahrscheinlich der erwähnteGraf von Comello, der ein Schalk, den leichtgläubigen Mönchensogar die goldene Nasenspitze, das Zahnausziehen und das Nägel-beschneiden aufband. (Lindner, a. a. O. S. 439.) Auch daß dieschöne Stephania, die Witwe des enthaupteten Crescentius,Ottos Geliebte geworden und ihn vergiftet habe, ist unhistorisch.
Unweit Spandau an der Havel liegt Pichelsberg unddaselbst ganz in der Nähe Schild Horn mit einer uraltenhohen Linde von malerischer Schönheit.
„Dieses Denkmal, eine Säule mit einem Wendenkreuz und Sibild, hat seinehistorische Bedeutung und wurde von König Friedrich Wilhelm IV. errichtet.Nach der Sage soll der letzte Wendcnfiirst Jaczo im Kriege mit Albrecht demBären von diesem bis zur gegenüberliegenden Landzunge, wo jetzt die Villa Bußesteht, verfolgt worden sein und vorher gelobt haben, das Christentum anzunehmen,wenn er glücklich durchkäme. Dieses traf ein, indem er mit Pferd und Rüstung dieHavel durchschwamm und hier landete. Zum Zeichen, daß er sein Gelübde haltenwolle, legte er hier Schild und Horn ab, woher der Name Schildhorn entstand."<Hen»es; Hundert Nachmittagsausflügc in die Umgegend von Berlin.)
„Der älteste durchaus glaubwürdige Bericht über den Krieg um Brandenburgim Jahre 1157 und das was ihm vorausging ist der ilraotatirs cko nrbo Nrancion-buiA, welche» der spätere Prior am Dom zu Brandenburg, Heinrich von Antwerpenin seiner Jugend, einige Zeit nach 1181, aber vor 1173, wahrscheinlich bald nach 1185verfaßte."
Derselbe ist uns erhalten in einer 1459 entworfenenDenkschrift unter dem Titel „lsunäatio ooolssias I^strlrsnsis,die im Magdeburger Staatsarchiv aufbewahrt wird; neuherausgegeben ist der IraotatuL und erläutert im 22. Jahres-bericht des altmärkischen Vereins zu Salzwedel, S. 1 ff.
„Auf diese Quelle gehen, insbesondere was die Nachrichten ü6er Jaczo anlangt,die verschiedenen, noch dem 13. Jahrhundert ungehörigen brandenburgischen Chroniken,darunter auch die vom böhmischen Hofhistoriographen Pulkawa unter Kaiser Karl IV.benutzte zurück.
Nach dem Traktate war Jaczo ein Verwandter Pribislav-Heinrichs, des letztenTreppenwitz.