Die Deutschen.
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Wendenhänptlings der Stadt Brandenburg, „„damals ein Gewaltiger in Polen""(prinoipLns tun« in I'olonia), was die zeitlich zunächst folgende märkische Chronikdurch riux volonino wiedergiebt. Als er vernonnnen, das! er nach dem Tode seinesBerwandten Markgraf Albrecht die Stadt eingenommen, zog er mit einem Polenhcerheran, bemächtigte sich durch Bestechung der Brandenburg und fährte die treulose Be-satzung in scheinbarer Gefangenschaft nach Polen; die Burg aber blieb in den Händeneiner wahrscheinlich von Jaczo zurückgelassenen Mannschaft.
Dies ist absolut alles, was wir von Jaczo wissen; bei der durch seinenHandstreich veranlagten Belagerung Brandenburgs durch die Deutschen, und über-haupt in der Folgezeit wird er nie wieder, weder von brandcnburgischen noch anderenQuellen genannt. Die Chronisten des 16. und 17. Jahrhunderts erwähnen ihn daherauch nur ganz kurz; erst seit der Mitte des 18. Jahrhunderts begann die geschäftigePhantasie der Historiker sich zu bemühe», mehr von ihm aus den nach und nach zu-gänglich werdenden historischen Denkmälern, besonders aus Urkunden zu erfahren.Bei dem säst durchweg kritiklose» Verfahren jener Zeit kann es nicht Wunder nehmen,das allein das Auffinden des im Slavischen nicht seltenen Vornamens Jaczo zurAnschürzung fruchtbarster Kombinationen Anlast gab."
Infolgedessen wollten ihn einige zum Stammvater derGrafen von Gützkow machen.
„Selbst der umsichtige Wohlbrück vertrat noch diese Ansicht und Schwebewollte darauf hin im Jahre 1877 den Schild am Schildhorndenkmal mit dem Giitz-kowschen Wappen schmücken.
So blieb der Stand der Sache, bis der Präger Professor Mader im Jahre 1808zwei Bracteaten mit der Umschrift ,,^0.020 clo Onpino" bekannt machte. Er erblicktein dem Münzherrn den polnischen Eroberer Brandenburgs, erklärte Copnic als dasStädtchen Cöpenick an der Spree im Teltow und ließ die Münzen von Jaczo „„inder Hauptstadt seiner märkischen Besitzungen während seiner kurzen Herrschaft in derMittelmark"" geprägt sein."
Diese Münzen — man kennt deren sechs — sind jedochwahrscheinlich in Magdeburg geprägt; auch nie in dem „Gebiete"des Jaczo gefunden worden. Die brandcnburgischen Lokal-historiker machten dann aus dem — nach Mader — seineResidenz in Cöpenick nur vorübergehend habenden einenFürsten, der dort eine von seinen Vatern ererbte Herrschaftbesessen.
„Ganz hat man sich indessen doch nicht über die einer solchen Verwendung derMünzen entgegenstehende» Bedenken hinwegzusetzen vermocht. Daher hat der nachmalsdurch den Titel eines brandcnburgischen Historiographe» ausgezeichnete Adolf FriedrichRiedel die der Wahrheitstracks zuwiderlaufende Behauptung aufgestellt, eines „zuCöpenick residierenden Fürsten Jaczo" werde in „Brotnsfs, Pnlkawas, Entzelts undandere» neuen Chroniken" gedacht (Riedel; die Mark Brandenburg im Jahre 1250,I S. 316). Diese letzteren scheinen nur eine rhetorische Übertreibung zu sein, dennvor dem Professor Mader kennt niemand eine» Jaczo von Cöpenick; Pulkawa aberspricht von einem 6>IX I>nlaniav, was Brotnsf wörtlich übersetzt, während Entzelteinen „Jasius oder Jason, Fürsten der Polen und Lausttzer" daraus macht. Sodannhat derselbe Riedel in den Münzen selbst, in dem auf zwei Typen sich befindenden