Die Deutschen.
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werde, aber niemals die Sage und daß der sehr guelfischgesinnte Andreas von Regensburg kein Wort davon habe.In Köln, heißt es weiter, giebt es eine Familie Weinsberg,die sich der Abstammung aus der gleichnamigen Stadt rühmt;sie besitzt ein Familienbuch aus dem 15. Jahrhundert, dasder Einnahme derselben im Jahre 1140 erwähnt, aber vonder „Weibertreu" nichts enthält, obwohl die Familie voneinem Flüchtlinge herstammen will, der sich damals nachKöln rettete.
Am 29. Mai 1176 verlor Friedrich Barbarossa gegendie lombardischen Städte die Schlacht bei Legnano, vorzüglich,wie er glaubte, weil Heinrich derLöwe, der Herzog vonBayern und Sachsen, ihm die schuldige Heeresfolge verweigerthatte. Es hatte vorher eine Zusammenkunft zwischen demKaiser und dem Herzoge stattgefunden, wobei jener vor diesemeinen Fußfall gethan habe, doch weichen die Berichte überdie Begegnung ziemlich von einander ab, wie in der Schriftvon Hoeck: Zur Geschichte Heinrichs des Löwen und desSchutzheiligen seines Domes, Braunschweig 1887, S. 16 ff.hervorgehoben wird. Es heißt daselbst mit beständiger Be-rufung auf die Nonurnonta Oorlnaniao liisborios,:
„Nach Arnold, dem Abt des Marienklosters in Lübeck und dem Herzoge nahestehend, beruft sich Heinrich auf seine Treue und Ergebenheit gegen den Kaiser bei denitalienischen und vielen anderen Zügen, meint, er sei dabei fast zum Greise geworden,erbietet sich zur Hülfe „mit Gold und Silber und anderen Mitteln", verweigert aberentschieden die Unterstützung „in eigener Person". Nach anderen Berichten sollen dieKaiserin und der Truchseß des Herzogs, Jordan von Blankenburg bei dieser Scenezugegen gewesen sein. Jene soll dabei ihrem Gemahl die Worts zugerufen haben:„Stehe auf, Herr, gedenke dieses Falles und Gott möge desselben gedenken"; währendJordan sich herausgenommen habe, zum Herzoge zu sprechen: „„Herr, die Krone desReiches liegt zu Eure» Füssen; sie wird noch auf Euer Haupt sich erhebe»"".
Über den Ort der Zusammenkunst weiß man nichts ganz sicheres.Otto von St. Blasien, jener Zeit nicht fern, nennt Chiavcnna, nördlich von, ComerSee. Burchardt von Urspcrg deutet dieselbe Gegend an (snpsr laonin Ouinanum).Die Chronik von Lauterberg spricht von Partenkirchen im südlichen Baiern. Anderelagen nichts über den Ort. Über die Zeit lassen uns die alten Schriftsteller noch mehrlu> Ungewissen.
Nun hat nicht allein die Ungewißheit über die Zeit und den Ort, sondern noch«ehr der „Fußfall" des Kaisers vor dem Vasallen bei vielen einen Zweifel an demEreigniss überhaupt rege gemacht."