Die Deutschen.
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listische Erklärung versuchte darauf der Garnisonprediger C. F.Fein zu Hameln in seiner 1749 zu Hannover erschienenenSchrift: „Die entlarvte Fabel vom Ausgange der HämelschenKinder." Nach ihm soll der historische Kern der Sage dieSchlacht bei Sedemünde, 28. Juli 1259 oder 1260 gewesensein, in welcher die Hameler Bürger vom Bischof von Mindenaufs Haupt geschlagen wurden, nachdem ein großer Teil derKämpfenden gefallen war; mit klingendem Spiel (daher derSpielmann), wären sie dazu ausgezogen und von den Zurück-bleibenden noch bis zum Koppen - Calvarienberge mit denBlicken verfolgt worden; daher es denn später hieß, sie wärenin den Berg hinein verschwunden. Die Gefangenen wärennach längerer Zeit auf einem andern Wege, über die Sieben-berge, zurückgekehrt, daher der spätere Kirchersche Zusatz'wegenSiebenbürgen. „Also ist oftmals unter den abgeschmacktestenhistorischen Fabeln eine wirkliche Geschichte verstellet". Alleindiese Rationalisierung genügt uns nicht; denn ähnliche Sagenfindet man auch in Irland und Frankreich, jedoch mit derEinschränkung, daß dort das Fortführen junger Leute in einensich von selber öffnenden Berg, hier die Ratten die Haupt-rolle spielen und den um seinen Lohn betrogenen „Kapuziner"nicht die Jugend des Orts, sondern das liebe Vieh nachfolgt.Nach M. Busch, Grenzboten 1875, S. 498 ff. ist der Ratten-fänger weiter nichts als der Todesgott, der den Seelen voran-tanzt; aber wir wissen, daß gerade der Spielmann der Sageursprünglich fremd war, während wiederum die Zurückführungauf die Schlacht bei Sedemünde die Ratten ganz unerklärtläßt. Wahrscheinlicher ist es, daß die Erzählung in An-knüpfung an die im Mittelalter auftretenden Tanzwutkrank-heiten, die besonders durch Musik und buntes Zeug angeregtwurden, hervorgerufen worden. Man nannte sie Johannis-tänzer in Erinnerung an die vorchristliche Feier der Sommer-sonnenwende, welche sich in die christliche Zeit hinübergestohlenhatte. Nach der Magdeburger Schöppenchronik (herausgegeben