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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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Dic Deutschen.

Bett, wollen sogar (1325) das Reich teilen, wogegen jedochdie Kurfürsten protestierten.

Wahrlich, so isNS; es ist wirklich so; mau hat mir's geschrieben,

Rief der Pontifcx aus, als er dic Kunde vernahm.

Menzel hat aber gezeigt, daß Friedrich sich nicht als Ge-fangener, sondern frei nach München begab und daß Ludwigdurch seine Bedrängnis zu dem Münchener Vertrage bestimmtwurde. (W. Menzel: Geschichte der Dentschen VII., S. 177.)

Die Entdeckung der Karlsbader Quellen durch KaiserKarl IV. 1347 bei Gelegenheit einer Hirschjagd ist gleichfallsunhistorisch, obgleich dem Kaiser deswegen in Karlsbad einDenkmal errichtet worden ist; auch daß dieTeplitzer Quelle762 zur Zeit des Sohnes der Königin Libussa von Schwein-hirten entdeckt worden sei, welche durch das Geschrei einesSchweines auf die Quelle aufmerksam wurden, nachdem sichdas Tier beim Aufwühlen des Bodens in der Quelle dieSchnauze verbrüht, ist nicht glaublich; denn als im Februar1879 die Quelle infolge des benachbarten Bergbaues ver-siegte und dann durch geschickte Vorkehrungen wieder hergestelltwurde, fand man in dem Schachte außer späteren auch vielealtrömische Münzen (von Vespasian, Marc Aurel, Commodus,Heliogabal, Trajan, Antoninus u. a.) sämtlich bis auf einebronzene von Kupfer, welche wohl von dankbaren Kurgästenjener Zeit der Quellennymphe geopfert worden waren.

Über den Rückgang der einst blühenden und reichen StadtStavoren an Zuyder-See ist eine Erzählung sehr bekannt,nach welcher eine vom Geldstolz aufgeblasene Kaufmannswitweein Schiff nach der Ostsee sendet, damit es das Köstlichstehole, was zu haben sei. Der Führer des Schiffs hat einestürmische Reise, wird verschlagen und leidet samt der Mann-schaft Hungersnot, worauf ihm die Erkenntnis aufgeht, daßBrot das Köstlichste sei und er in Danzig eine Ladung Weizenkauft, um sie seiner Herrin zu bringen. Dies ist jedoch sosehr gegen deren Erwartung, daß sie in ihrem Übermut befiehlt