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Die Deutschen.
einzelne Stellen vor, wie dies Rochholz (a. a. O. S. 121 ff.)ausführlich zeigt. Die positive Nachricht gründet sich danneinzig und allein auf des „Petermann Etterlpn Kronica vonder Löbl. Eydgenossenschaft" rc., Basel 1567; aber sie lautetnur, daß der Ortspfarrer Heini Jmgrund zu Klaus geeiltund zurückgekehrt mit dessen Botschaft den Frieden zu Standegebracht. Trotzdem wurde 1650 auf Gutheißen der Nid-waldner Regierung im unteren Nathausgang zu Stans eingroßes Gemälde aufgehängt, welches den Auftritt Klausensvor der Tagsatzung darstellt. Den Zweifel findet man zuerstbei I. I. Huttinger in seiner Helvetischen Kirchengerichte(1707 Bd. II. S. 480). Die Schriften des nicht schreibenkönnenden Heiligen zu besprechen, wird man uns wohl er-lassen; erwähnen wollen wir noch, daß er selbst, nach demZeugnis gleichzeitiger Reisenden auf die Frage betreffs seinergänzlichen Enthaltsamkeit von Speise stets ausweichend ge-antwortet hat.
Die hübsche Erzählung, wie Kaiser Max sich auf derMartinswand bei Zirl, nicht weit von Innsbruck, verirrtund dann gerettet wird, ist durch Gedichte von AnastasiusGrün („Willkommen Tirolerherzen, die ihr so bieder schlagt,— willkommen Tirolergletscher, die ihr den Himmel tragt")und von Collin bekannt geworden. Es giebt zwei Mono-graphien darüber, — von Kirchlechner: „Über Maximilianals Jäger" rc. (zu haben bei Wwe. Pichler und Sohn,Wien 1885), und von Busson: „Die Sage von Max auf derMartinswand und ihre Entstehung"; Wien 1888. Kirchlechnermeint die Sage sei aus dem 20. Abenteuer des Teuerdanksentstanden; doch spricht dagegen, daß das Abenteuer seinenSchauplatz gar nicht auf die Martinswand verlegt. (Der
Teuerdank war nach des Kaisers Angabe von dem Propst
Melchior Pfinzing ausgearbeitet worden und hatte haupt-sächlich die Brautwerbung Maximilians um Maria von Bur-gund zum Gegenstand.) Zwei allegorische Personen, Für-