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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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241
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Die Deutschen.

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wittig, — d. 1 Maxens eigener jugendlicher Übermut — undUnfalo, d. i. das Unglück haben sich verschworen den Teuer-dank, d. i. den Max, bei seinen Jagden zu Schaden zu bringenund reizen ihn dazu, eine gefährliche Gebirgspartie in derNähe von Innsbruck zu betreten; sämtliche Damen des Ge-folges sollen zusehen („As A-aMöMLr'MMs»'

srrss/M"); Max erlegt mit seinem „Schafft" den aufgetriebenenGemsbock, kann aber dann nicht weiter, bis ihm der be-gleitende Jäger den Schaft wiederholt, worauf beide die„Wand" hinabklettern und von den Damen jubelnd empfangenwerden. Die Martinswand wird noch nicht genannt. — Dieerste Erweiterung der einfachen Erzählung findet sich bei demChronisten Sebastian Frank (1501—1545), der in seinem»dorinanias Ollronioon", von des gantzen Deutschlands allerteutschen Völcker herkommen, Namen Händeln, Guten und bösenThaten, Reden in der zum 20. Bilde des Teuerdank gegebenenErklärung berichtet, man hätte dem Kaiser, als er auf derMartinswand in Gefahr war, einem damaligen Gebrauch ent-sprechend, das Sakrament gezeigt, wodurch ihm Gott „durchsein freudig Gemüt und seine Geschicklichkeit" herabgeholfen.Der „tirolische Landreim" von 1558 erwähnt nicht des Sakra-ments, dagegen das dem Kaiser „aus hilf" nichts geschehensei und daß zum Zeichen ein Kruzifix gesetzt worden. Werdie Hülfe geleistet und wer nachher das Kreuz errichtet, wirdnicht gesagt. — Im Jahre 1574 begleitet ein gewisser StephanWinand Pighius einen deutschen Prinzen (Karl Friedrich vonEleve) auf einer Studienreise, auf der er auch die Martins-wand besuchte. Er beschrieb die Reise unter dem Titel:Hsroulos iOroäioius ssu prinoixis iuvsntutis vita ot psrs-Mwslio, herausgegeben 1587. Bei ihm ist die Sage schonganz ausgebildet; zwei volle Tage und Nächte hat Max schonin der verzweiflungsvollen Lage zugebracht und keine Hoffnungauf Rettung scheint mehr übrig sein; auf seinen Wunschwird ihm das Allerheiligste gezeigt. Nachdem er dann alleTreppenwitz. 16