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Die Deutschen.
Gmelin: Beiträge zur Geschichte der Schlacht bei Wimpfenin Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins, Karlsruhe 1880.
Über die zum Teil unerhörten Vorwürfe, welche gegenden Grafen Adam zu Schwarzenberg (1584—1641)gemacht worden, der unter Georg Wilhelm und dem großenKurfürsten eine hervorragende Stellung im Staatsdienste ein-genommen, existiert ein aus archivalischen Quellen geschöpftesWerk von Cosmar (Konsistorial-Nat und Prediger an derHof-Gerichts-Kirche in Berlin), Beiträge zur Untersuchungder gegen den kurbrandenburgischen Geheimen Rat GrafenAdam zu Schwarzenberg erhobenen Beschuldigungen. Berlin1828. Danach stammen diese Vorwürfe hauptsächlich erstaus späterer Zeit, nämlich aus dem Handbuch der Branden-burgischen Geschichte von Gallus; erste Ausgabe 1797,zweite 1801; sie sind mitunter ganz unvernünftig, z. B. dergegen die Politik Schwarzenbergs, welcher für das schwacheBrandenburg ein Festhalten an Kaiser und Reich verlangte,— zum Teil erlogen, z. B., daß er vom Kaiser Gehalt be-zogen und daß er den Kurprinzen Friedrich Wilhelm habeermorden lassen wollen, um selbst Kurfürst zu werden. Dieserletztere Einfall ist besonders albern; der große Kurfürst soll1665 oder 166«, seinem Leibarzte Gahrling von der Mühlenvertraulich mitgeteilt haben, daß Sch warze nberg ihm,der als Kurprinz der einzigeErbe gewesen, ver-räterisch nach demLeben getrachtet, weil er nachder Kurwürde gestanden. Veröffentlicht wurde dieseMitteilung 1769 durch Dr. Oelbrichs zu Greifswald in„Nachrichten von dem Leben und Schriften des berühmten4>r. Gustav Casimir Gahrling von der Mühlen". Sie istaber sehr schlecht erfunden, indem, selbst wenn Schwarzenbergauf den verrückten Gedanken gekommen wäre, nach dem Kur-hute zu streben, er außer dem Kurprinzen noch sieben andereErben, allerdings nicht Söhne Georg Wilhelms, hätte mitumbringen müssen, ehe der Tron erledigt gewesen wäre.