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Die Deutschen.
Kleinigkeit sich das Leben nehmen, ist übrigens beliebt undhäufig. So soll Le Soeur, der Verfertiger des DenkmalsKarls I. von England in Charing Croß, London den Gurtdes Pferdes vergessen und deshalb Selbstmord verübt haben.
Eine Petition der Vertreter der Ostpreußischen Ständegegen seine Steuerreformen mit der Behauptung, das ganzeLand werde ruiniert werden, soll König FriedrichWilhelmI.mit der folgenden krausen Marginalbemerkung abgelehnt haben:„T'orrit -'ur-re / Mbit krscko, aber das Lrsäo,
daß die Junkers ihre Autorität M'e *) wird ruiniert
werden. Ich stabilere die Souverenität wie einen Tkoe/ter-von So steht es auch noch in den ersten Auflagen
von Büchmann, während die späteren den richtigen Wortlautää. 25. April 1716 (nach Dropsen, Geschichte der preußischenPolitik IV. 2. Abteilung S. 198) angeben; der von
^o>r66 (statt (^o-rse) hält danach stand, die andern Citateaber erweisen sich als ein bloßes Schlingkraut, das später umden Felsen herumgewuchert.
Über die unglückliche Doris Ritter, Tochter des Rektorsder „großen Schule" in Potsdam, für welche König Friedrich II.als junger Prinz eine nicht unerwiederte Neigung empfundenhat, findet sich das Historische bei Wagener, Garnison-Schul-lehrer, in den „Mitteilungen des Vereins für die GeschichtePotsdams", Teil IV, S. 336. Danach wäre die Neigungrein platonisch geblieben und auf die entgegengesetzten An-gaben der Markgräfin von Bayreuth nichts zu geben. FriedrichWilhelm I. ließ das unglückliche Mädchen mehrere Male aus-peitschen (Befehl vorn 6. Sept. 1730) und alsdann „aufewig" nach Spandau in das Spinnhaus bringen. Nachdemsich Vater und Sohn jedoch wieder ausgesöhnt hatten, ver-rauchte des Königs Zorn; als daher der Vater des Mädchens1733 um deren Begnadigung einkam, schrieb der König auf
*) Polnisch gleich „ich erlaube nicht", mit welcher Formel es jedem Mitgliededes polnischen Reichstages frei stand, einen Beschluß zu verhindern.