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Die Deutsche».
Preußen mehr, nicht gesagt hat: „Wenn es keinen König vonPreußen mehr giebt, so will ich König von Graudenz sein",sondern: „Wenn es keinen König von Preußen mehr giebt, sogiebt es doch noch einen König von Graudenz".
Am 30. Dezember 1812 morgens 8 Uhr wurde die Kon-vention in der Poscherunschen Mühle abgeschlossen,wodurch der General Pork für sein Korps von den Russenzunächst Neutralität zugesichert erhielt. Es waren lauter ge-borene Preußen, die sie unterzeichneten, für Preußen Dorkselbst, Oberst Rüder und Major Sepdlitz, für Rußland GeneralDiebitsch und die Oberstlieutenants Clausewitz und Dohna. —Wir erwähnen dieses wichtige Ereignis, um die Stellung,welche König Friedrich Wilhelm III. dazu nahm, indas richtige Licht zu setzen, da es einige Zeit lang Modewar, es so zu schildern, als ob der König nur wider Willenvon der Erhebung von 1813 mit fortgerissen worden wäre.Man vergißt dabei ganz die ungemein peinliche Lage, inwelcher der König sich befand; die Zeitgenossen vergaßen sieauch und urteilten demgemäß. Daß aber das Gegenteil derFall ist, daß der König die Lage sofort richtig übersah undden ganzen Tag nach Empfang der Nachricht in der gehobenstenStimmung war, geht hervor aus den MitteilungenKaiser Wilhelms I. an Pertz, welche dieser in seinemLeben Gneisenaus veröffentlicht hat. Als die beiden ältestenSöhne des Königs wegen der nach ihrem Urteil so schmerz-lichen Nachricht der Einladung für den Abend zum Ballebeim Oberpräsidenten von Bassewitz nicht Folge geleistet hatten,war der König verwundert, als sie zu seiner Teestunde beiihm eintraten und fragte sie: „ich denke, Ihr geht zum Ball?"— und als der Kronprinz den Grund des Wegbleibens an-gab, antwortete der König: „das Hütte Euch nicht ab-halten sollen!" Aber vor der Welt mußte der König,was eigentlich selbstverständlich ist, um nicht Frankreich vor-eilig zu reizen und nicht seitens des Marschalls Augereau