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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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325
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Die Deutschen.

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Professor Gabler. In dem Brief der Witwe an seine Schwester,worin sie die letzten Stunden des Dahingegangenen beschreibt,steht aber davon kein Wörtchen. (Vergl. Rosenkranz, HegelsLeben; Berlin 1844, S. 422.)

Im selben Jahre wie Hegel und auch an der Cholera starb

Kpselack, der seinen Namen dadurch wohl in halb Europabekannt gemacht hat, daß er ihn auf allen Bergen Tirols,Steiermarks, Salzburgs und in den Karpathen auf HöhenUnd auf fast unzugänglichen Stellen, Felsplatten, Thalwänden,Grotten und Höhlen anschrieb; er war Registratur-Accessist inder Hofkammer in Wien, hat dies jedoch nicht gethan, wiegewöhnlich erzählt wird, um eine ungetreue Geliebtestets an den Bruch ihres Liebesschwures zu er-innern, sondern weil er einmal in einem geselligen Kreisegewettet hatte, in welchem von Ruhm und Unsterblichkeit diePede war, er werde seinen Namen durch das ganze Gebietber Österreichischen Monarchie bekannt machen, ohne ein un-geheures Verbrechen zu begehen oder eine neue Art Selbst-mord anzuwenden. Er gewann die Wette. Daß er aberöurnKaiserbefohlen, währenddieserinlängererAuseinandersetzung ihm verbot, kaiserliche Ge-bäude weiter zu beschmieren, einen unbewachtenAugenblick benutzt hätte, seinen Namen aufPapiere zu schreiben, dieaufdesKaisers Arbeits-buch lagen, ist erfunden. Auch wird erzählt, er Hütte^42 bei sehr niedrigem Wasserstand der Donau von einemAchtbar gewordenen Steine gehört, wäre hingefahren um sichu zu verewigen, hätte sich aber, da bis zu seiner Ankunftus Wasser schon wieder gestiegen war und den Stein bedecktMtte, vor Kummer darüber an der Stelle ertränkt;'os ist auch erfunden; denn er war wie gesagt schon°3l an der Cholera gestorben. Ein Vetter von ihm, Kriminal-borichtsrat Franz Kyselsack starb 1879, bei welcher Gelegenheitm Frankfurter Zeitung (8. Mai 1879) obiges veröffentlichte.