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Dic Franzosen.
arbeiter derZeitschrift, wieer späterselbstein-ge standen, einen Brief, angeblich von 1641, vonMarion Delorme, an den oben S. 156 erwähnten, ihrheimlich angetrauten d'Effiat, Marquis de Cinq-Mars inwelchem sie einen Besuch in einem Irrenhause schildert, densie mit dem ihr von Cinq-Mars empfohlenen Marquis vonWorcester gemacht und wo sie den de Caus wahnsinnighinter einem Gitter sitzen gesehen; er wäre da eingesperrtworden, läßt sie den Wärter erzählen, weil er den Kardinalmit zu häufigen Anerbietungen seiner Entdeckung belästigthätte. Hierauf hätte der Marquis das Buch des de Causzu sehen verlangt und nachdem er darin ein wenig gelesenausgerufen: „Dieser Mann ist nicht wahnsinnig und in meinemLande würde man ihn, statt ihn in ein Irrenhaus zu sperren,mit Reichtum überschüttet haben". Dann hätte er sich zudem Gefangenen führen lassen, ihn aber infolge der langenHaft wirklich irrsinnig geworden gefunden, später 1663 inseinem gewöhnlich o/' genannten, jedoch
eigentlich mit einem längeren Titel versehenen Buche die Ent-deckung des de Caus für die seine ausgegeben. Dieser fabri-zierte Brief hatte, hauptsächlich wohl, weil er der französischenNationaleitelkeit schmeichelte, einen fabelhaften Erfolg; seinInhalt wurde durch Schrift und Bild ungemein verbreitet;es half auch wenig oder nichts, das Berthoud wiederholtoffen sich als den Verfasser desselben bekannte. Salomonde Caus war übrigens schon 1630 gestorben alsckr« ohne jemals in einem Irrenhause gewesen zu sein;seine Schriften standen bei den Gelehrten seiner Zeit in hohemAnsehen (Delepierre, S. 139).
Ein eigentlicher Erfinder der Dampfmaschine ist wohl über-haupt nicht zu bezeichnen; die Kraft des Dampfes war schondem Heron von Alexandria bekannt (ca. 200 v. Chr.), dessenerhaltene Werke durch Woodcroft, London, 4. Ausgabe 1851und durch Hultsch, Berlin 1864 herausgegeben worden sind.