Buch 
Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
Entstehung
Seite
358
JPEG-Download
 

358

Die Frmizoseii.

welchen Thiers sich täuschen ließ, ist gefälscht und zwar vonNapoleon selbst.

Lannes fiel in der Schlacht bei Aspern 21. und 22.Mai 1809. Napoleon hat ihm ein langes letztes Wort inden Mund gelegt: «veo eck

Äe crmr". Zu Metternich

(Aus Metternichs nachgelassenen Papieren, Wien 1880 TeilI S. 282) hat Napoleon später gesagt: „Hes (wen

</r«6 ,/ar mr'se (cr 5or«e/«6 c^6 ^

cr M« die richtigen Worte sind: mo-rr c?s

Drerr, Mkes üer (cr ^rr-ree, »ror ^'e

sie waren offenbar für ein Bulletin nicht zu brauchen.

Eine der Personen, die Bonaparte am meisten haßte warFrau von Stasi. Wir wollen es ihm nicht besondersverübeln, denn für diese beiden Personen gab es kein Schach-brett, auf dem sie spielen konnten. Sehr bekannt ist die Er-zählung, Frau von Stasi habe — nach einer Artigkeit an-gelnd — den aus Italien zurückgekehrten General Bona-parte gefragt, welche Frau er für die größte halte, und erHütte dann von seinem militärisch-populationistisch engherzigenStandpunkt geantwortet: „Diejenige, welche die meisten Kinderhat". Die eigentliche Quelle für diesen Bericht sind jedochBonaparteS Aufzeichnungen auf St. Helena und wahrscheinlichhat er ihn erfunden. Eine junge Frau, Madame SophieGap, Gemahlin des Präfekten in Aachen, hat der Kaisermit den Worten angefahren: „Madame, meine Schwester wirdIhnen gesagt haben, daß ich geistreiche Frauen nicht liebe".— „Ja, Sire, aber ich habe es nicht geglaubt". Von derAntwort etwas betreten, fuhr er fort, „Sie schreiben ja! Nunwas haben Sie denn zu Tage gefördert, seit Sie im Landesind?" — „Drei Kinder Sire!" — Wahrscheinlich hat alsoNapoleon nicht bloß die beiden Damen verwechselt, sonderner hat sich auch von dem gesunden Sinne in der Antwortder Frau Gay so sehr imponieren lassen, daß er später etwas