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Die Engländer.
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desselben enthält und die Behauptung „eines neueren Forschers"anführt, wonach die drei Federn aus der Familie der Mutterdes schwarzen Prinzen, der Königin Philipp«, Gräfin vonHennegau, stammen. Er beruft sich auf ein gleichzeitigesVerzeichnis von des Königs Haushalt zu Windsor, worineine der Königin zugehörende „große Schüssel für die Almosender Königin" beschrieben wird als „silbervergoldet und imGrunde ein schwarzemaillirtes Schild mit drei Straußenfedern"-Auch die beiden deutschen Devisen, die schon erwähnte „ichdien" und „Houmouth" (hoher Mut) werden dann aus derFamilie der Königin hergeleitet. — Es ist ferner sehr unwahr-scheinlich, daß der „schwarze Prinz" diesen Namen von seinerschwarzen Rüstung erhalten habe.
König Eduard IV. (1461—1483) hatte eine GeliebteNamens Jane Shore; sie soll später gebettelt haben undin einem Graben (Me/r) gestorben sein, wo jetzt die Straßein London sich befindet — eine Fabel der eng-lischen und der Etymologie zu Liebe erfunden-
Die populäre Figur König Richards III., des letztenPlantagenet, stammt fast allein aus Shakespeare, welcher ausSir Thomas Mores Schriften seine diesen König betreffendenSchauergeschichten schöpfte. Auch die Angaben Humes lassensich auf denselben von Richards erfolgreichem Gegner,König Heinrich VII. bestellten Geschichtsschreiber zurückführen-More kam durch sein Werk dem Dramatiker ebenso halbwegsentgegen, wie Tschudi dem Dichter des Wilhem Tell (s. S. 223)-Richard soll buckelig gewesen sein und einen verdorrten AriNgehabt haben. Nun sagt aber John Rous, dessen lateinischeGeschichte der Könige Englands Heinrich VII. gewidmet undder ein bitterer Feind des Hauses Dork war, nur, daß Richardvon kleiner Figur, mit kurzem Gesicht und ungleichen Schulterngewesen ist. Nach anderen soll der König eben nur etwasklein, sonst aber wohlgebildet genug gewesen sein. Ebenso