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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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Die Italiener, die Spanier, die Schweden rc.

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daß Gioja besonders durch einen Schriftsteller des 14. Jahr-hunderts, Anton von Bologna, als den Erfinder bezeichnetwerde; zur näheren Begründung führt man an, die demfranzösischen Wappen entnommene Lilie, mit der noch jetztin der Regel der Nordpol der Kompaßnadel bei Schiffernbezeichnet ist, welche Gioja zu Ehren der damals in Neapelregierenden französischen Dynastie von Anjou gewählt habensoll, daß ihm in Neapel ein Denkmal gesetzt worden sei, ihnals den Erfinder bezeichnend und daß die Stadt Amalfi eineKompaßnadel in ihrem Wappen führe. Letztere Angabe istthatsächlich unrichtig. Auch die Ansprüche der Normannenauf Erfindung des Kompasses sind nach Poggendorf hinfällig.Erwähnt wird der Kompaß nach ihm zuerst in einem satirischenGedicht von Guyot de Provins: 7er FMey verfaßt um 1190,jedoch durchaus nicht als eine neue Erfindung. Um 1250braucht der französische Dichter Gauthier d'Espinois dieMagnetnadel schon zu Gleichnissen. Am wahrscheinlichstensind die Erfinder des Kompasses die Chinesen; die Gründedafür sind nach Klapproth so zahlreich und entscheidend, daßwir hier nicht fürchten dürfen, das Opfer einer Mystifikationzu sein, wie es sonst bei behaupteten Entdeckungen der Chinesennicht selten ist. (Vergl. S. 13.)

Auch mit Petrarca (1304—1374) und seiner Lauraist es nicht ganz richtig. Man sagt, daß die berühmte Be-schreibung ihrer ersten Begegnung in der Kirche von St. Clairan einem Charfreitag 6. April 1327 eine Fälschung ist.Denn man kann nachrechnen, daß der 6. April 1327 aufeinen Montag fiel. Der Charfreitag scheint ein Schnitzer desFälschers zu sein, der wohl durch das zweite Sonett verführtworden ist, wo es gedruckt steht:

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H-' 7er Mst« e7e7 srec» /er77o/'e 7 >"«7.

(Es war an dem Tage, als die Strahlen der Sonne ver-dunkelt worden aus Mitleid mit ihrem Schöpfer.) Der