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Die Italiener, die Spanier, die Schweden rc.
8. Pommerschen Infanterie-Regiments Nr. 61 beiDijon am23. Januar 1871. Es hieß gleich damals, die Fahne wäreunter Leichenhügeln gefunden worden und der Sohn Gari-baldis, Ricciotti, hätte sie deshalb, als nicht im Kampfeerobert, den deutschen Truppen zurückgeschickt; aber schon dieserletzte, ritterliche Zug war unhistorisch. Genaue Auskunft über denHergang der Sache findet man bei Baudach, „das 8. PommerscheInfanterie-Regiment Nr. 61 seit seiner Errichtung bis Ende1873 aus den Akten zusammengestellt. Berlin 1878." Dergrößte Teil der Fahne soll nach Algier gekommen sein;wiedergefunden wurde die Quaste der Banderolle, was auchin der Kabinetsordre Kaiser Wilhelms I. vom 9. Aug. 1871betreffs Verleihung einer neuen Fahne an das Regiment er-wähnt wird, unter Anerkennung der Thatsache, daß die ver-lorene Fahne „weder durch einen siegreichen Feind erobert,noch durch eine entmutigte Truppe aufgegeben worden."Trotzdem gestattete sich die frei erfindende, Gruppen liebendePhantasie des Illustrators der zu Rom und Mailand er-scheinenden Zeitung: in Nr. 24
derselben vom 11. Juni 1882 zu einem Nachruf an Garibaldi(ch 2. Juni 1882) unter den 9 Abbildungen dazu eine (Nr. 8)zu bringen mit der Unterschrift:
(1870)/ AreeeoKe McZ-'s nr
(DrssMo tz. (/e-r-rch". Das Bild ist
gar nicht schlecht, nur daß das Dargestellte nie stattgefunden,ist der Fehler dabei; auch erwähnt der sehr maßvollgehaltene, erläuternde Text ehrlicherweise nichts
von dem unhi st arischen Auftritt.
Gehen wir zu den Spaniern über, so treffen wir beieinem Wendepunkte ihrer Geschichte ein entehrtes Weib, geradewie zweimal bei den Römern (S. 134 und 140). Ranke sagtdarüber (W. G. 5,1 — 1. bis 3. Aufl., S. 209 f.):
„Nach der arabischen Tradition, welche in die allgemeine Geschichte aufgenommenist, hat Musau in Tanger seinen Freigelassene Tarir zurückgelassen und ihn mitder Handhabung der hbchsten Gewalt beauftragt. Dieser aber soll dann mit einem