Die Italiener, die Spanier, die Schweden rc.
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weiter nach Louisiana gereist. Hier bemerkte sie ein Offizier,Namens d'Aubant, der in Rußland gewesen war und nähertesich ihr, wohnte auch zuletzt mit dem angeblichen Vater zu-sammen. Als die Nachricht von Alexei's Tode (ch 7. Juli 1718)zu ihnen gelangte, war d'Aubant bereit, sie nach Rußlandzurück zu geleiten; aber sie lehnte ab und nach dem Todedes alten Bedienten heirateten sie sich und hatten eine Tochter,welche die Mutter selbst stillte und später Französischund Deutsch lehrte. Zehn Jahre später begaben sie sich nachParis, wo d'Aubant mit Erfolg einen Arzt befragte; hierhätte der Marschall von Sachsen, der Sohn der Aurora vonKönigsmark, die Prinzessin mit ihrer Tochter auf einer Bankin den Tuilerien-Gärten sitzend getroffen und deutsch sprechenhören und die Prinzessin erkannt, — was nicht gut möglichist. Das weitere wird man uns erlassen. Bei Bülau: „Ge-heime Geschichte und rätselhafte Menschen"; Leipzig 1887,dem wir obige Angaben entnommen haben, heißt es weiterS. 161 ff.:
„In dieser Geschichte sind nun sehr wichtige Umstände, welche die Flucht derGroßfürstin erklären und möglich mache» sollen, notorisch falsch. Die Entbindung,infolge deren die Prinzessin, wirklich oder scheinbar, gestorben, fand am SS. Oktober171b (n. St.) statt. Weder der Czar noch der Czarcwitsch waren abwesend. DieGroßfürstin wurde nicht von einem toten Kinde, sondern von dem nachherigen KaiserPeter II. Alexiewitsch entbunden, welcher erst am 30. Januar 1730 starb, nachdem eram 17. Mai 1727 seiner Stiefgroßmntter, der Kaiserin Katharina I. auf dem Tronegesolgt war; ... . Die Großfürstin, die schon vorher, 23. Juli 1714, eine Tochter,Natalie (1 1728), geboren hatte, starb nicht sogleich nach der Entbindung, sondernneun Tage später, am 1. Nov. 171b. Sie wurde nicht heimlich und ohne alle Feier-lichkeiten, sondern mit großem Gepränge begraben (7. Nov.) und au dem Leichen-begängnis nahmen der Czar und der Czarewitsch persönlich teil." . . .
Bei Brückner, ver Zarewitsch Alexei, Heidelberg 1880 isthierüber bemerkt (S. 9):
„Die früheste Spur dieser abenteuerlichen Erzählung findet sich in dem zuAmsterdam 1777 erschienenen Werke „ÄoieveauL voz/aso» septen-
tTstonare etc.; MN SoWtt. — Der Stoff war zu romantisch, als daß die Belletristiksich desselben nicht hatte bemächtigen sollen. — Im Jahre 1804 erschien ZschokkesNovelle „Die Prinzessin von Wolfenbüttel", in welcher diese Sage sehr geschickt ans-gesponncn wird. In unzähligen Auslagen und in einer großen Anzahl von Über-setzungen (französisch, dänisch, spanisch, holländisch u. s. w.) wurde dieser Stoff demPublikum immer wieder dargeboten. Auch dramatisch ist derselbe verwertet worden;in dem ckes PÄrrÄÄ" zu Paris wurde am 18. August 1838 zum erstenmale
Treppenwitz. 28