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Schluß.
während in der Wirklichkeit der Tendenz ein solcher freierSpielraum nie gewährt, sie vielmehr fortwährend zu Kom-promissen gezwungen wird. Das wesentliche, das verführerische,ja das schlechte bei allem theatralischen ist dieses Siegenohne Kampf; eben darum muß man bei allem was sichdem Gedächtnisse — man möchte sagen — aufdrängt, be-fürchten, es habe einen Haken — das ist eben der zu-gespitzte Tendenzhaken, mit dem es haften will, — denn, wieein mächtiger Strom ein Delta, bildet sich eine mächtige Ten-denz ihre Tendenz-Anekdote. Die Freude und das Entzücken,welches wir manchmal bei Mitteilung derselben empfinden, istzu vergleichen mit dem Eindruck, den ein künstlich angelegtesphysikalisches oder chemisches Experiment auf uns macht, indemes uns das Wirken irgend einer Naturkraft in kleinem Maß-stabe und leicht übersehbar vor Augen rückt, getrennt vonstörenden Einflüssen, wie es in der Natur selbst nievorkommt. Dieses Entzücken ist ferner identisch mit dem,welches die Menschen beim Anhören schöner und tiefsinnigerMythen und Legenden empfinden, wie immer wunderbar unddaher unmöglich der Inhalt sein mag; denn auch was sichsolchergestalt nicht als Gleichnis giebt, ist doch meistenteils nurGleichnis. Die Geschichte will in diesen Tendenz-Anekdotendasjenige aus sich herauskristallisieren, was die Natur denNaturwissenschaften durch Vorgänge bietet, welche die EngländerMsFamees nennen, (die instantias ostsnsivas desBaco von Verulam; Hovnin OrKanon, Buch II. Art. 14, woer jedoch vor ihnen warnt, weil sie dem Verständniszu sehr entgegenkämen); sie erinnern so an den beieinem Gastmahl auf der Bühne ein Trinklied vortragendenSänger, welcher nicht zu seinen Tischgenossen singt, sondernsein leeres Glas erhebt, an die Lampen tritt undsich mit einer leicht nachzusummenden Melodie direkt an dasPublikum wendet; so treten auch die Treppenwitze der Welt-geschichte aus dem Rahmen derselben heraus und wenden sich