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Herrn Georg Ernst Stahls ... Zymotechnia fundamentalis, oder, Allgemeine Grund-Erkänntniss der Gährungs-Kunst : vermittelst welcher die Ursachen und Würckungen dieser alleredelsten Kunst, welche den nutzbahrsten und subtilesten Theil der gantzen Chymie ausmacht, aus den wesentlichen mechanisch-physischen Haupt-Gründen überhaupt mit höchstem Fleiss ans Licht gestellet, und mit einem neuen chymischen Experiment, wie ein wahrer Schwefel durch Kunst zum Vorschein zu bringen; wie auch mit andern nützlichen Erfahrungs-Proben und Anmerckungen dem Publico mitgetheilet werden / wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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14⁴ 63(09 88giebigkeit(proventus) der ſauren Saltzigkeitſelbſt, in den gegohrnen Gewaͤchſen.

Von der Gegenwart der erſtern/ iſt ſchonoben geredet, und zugleich bemercket worden,daß ſie in dem vegetabiliſchen Reich auf vie-lerlev Art befunden wreden, nemlich theils inem Geſchmack der in die Gaͤhrung gehen-den Dinge ſelbſt, und der Theule worauf ſieerwachſen, als Stengel/ Aeſte und So'ger;ja in ihrem Geſchmack an und vor ſich ſelbſt/ehe ſie reiff werden; theils aber in der Be-handlung mit dem bloſſen Feuer.

Jon dem thierischen Reich iſt zwar daſelbſtnichts ſonderliches gemeldet: wes calls dannhier annoch anzufuhren ſeyn wird, daß dieTheile der Thiere/ wenn ſie in ihre Saͤhrung/nemlich in die Faͤulung geſetz et werden, in ih-rer erſten gaͤhrenden/ und mehr aufloͤſendenais zuſammenſetzenden Zerlegung, dieſewuͤrckliche, und dem Koch ⸗Saltz gleichkom-mende Saltzigkeit zeigen, dahero ſo gar in denKuchen das Exempel bekannt, daß die Fleiſch-bruͤhen erſauren, wenn ſich gleich noch nicht dergeringſte wiedrige, oder faulende Geſchmackoder Getuch dabey befindet.

Wann aber die gaͤhrhaffte Bewegungnoch weiter fortgehet; ſo geſchicht allererſt einegenauere Verbindung dieſes Sauerweſensmit dem oͤlichten Grundweſen, und alsdannentſtehet aus dieſer beyderſeitigen Vereinigung,ein fluͤchtiges urinoſiſches Saltz/ welches we-gen