14⁴ 63(09 88giebigkeit(proventus) der ſauren Saltzigkeitſelbſt, in den gegohrnen Gewaͤchſen.
Von der Gegenwart der erſtern/ iſt ſchonoben geredet, und zugleich bemercket worden,daß ſie in dem vegetabiliſchen Reich auf vie-lerlev Art befunden wreden, nemlich theils inem Geſchmack der in die Gaͤhrung gehen-den Dinge ſelbſt, und der Theule worauf ſieerwachſen, als Stengel/ Aeſte und So'ger;ja in ihrem Geſchmack an und vor ſich ſelbſt/ehe ſie reiff werden; theils aber in der Be-handlung mit dem bloſſen Feuer.
Jon dem thierischen Reich iſt zwar daſelbſtnichts ſonderliches gemeldet: wes calls dannhier annoch anzufuhren ſeyn wird, daß dieTheile der Thiere/ wenn ſie in ihre Saͤhrung/nemlich in die Faͤulung geſetz et werden, in ih-rer erſten gaͤhrenden/ und mehr aufloͤſendenais zuſammenſetzenden Zerlegung, dieſewuͤrckliche, und dem Koch ⸗Saltz gleichkom-mende Saltzigkeit zeigen, dahero ſo gar in denKuchen das Exempel bekannt, daß die Fleiſch-bruͤhen erſauren, wenn ſich gleich noch nicht dergeringſte wiedrige, oder faulende Geſchmackoder Getuch dabey befindet.
Wann aber die gaͤhrhaffte Bewegungnoch weiter fortgehet; ſo geſchicht allererſt einegenauere Verbindung dieſes Sauerweſensmit dem oͤlichten Grundweſen, und alsdannentſtehet aus dieſer beyderſeitigen Vereinigung,ein fluͤchtiges urinoſiſches Saltz/ welches we-gen