e(0) 89 207ge Gattung der Fermentation deſto gewiſſerund unfehlbarer ins Werck zuſtellen, welcheſonſt bey der ſehr groſſen Fremdartiakeit derNlaterie um ſo viel leichter ins wilde hundertbinein/ und uͤber Halß und Kopf vor ſich ge-hen würde, wenn man nicht bey der Behand-luna derſelben eine groſſe Behutſamkert zu Hulf-fe naͤhme.
T 5 End-
—
ſe. Denn die weiten und brounnen Biere/ derWein/ der Meet/ das Weitzen und Rocken Brod/eine Kupe mit Sauerkraut ꝛc. 2c. erſodern ein jegli-ches ein beſonderes Gaͤhrungs-Mutel. Daß derHerr Autor zugleich auf ein ectelles fuͤnſtliches Fer-ment, wodurch ein jedwedes Permentandam init beſonderm Vortheil zu behandeln/ gezielet haben ſolle/iſt um jo viciweniger zu glauben/ je deutlicher er ingegenwaͤrtigem Lractat zu erkennen gegeben/ daß beydem Getrayde mehr Geligkeit und Erdigkeit/bergegen aber weniger Saltz als die gehörige Ver-bindung erfodert/ vorhanden; und daß dannenherodiefer Mangel durch einen kuͤnſtlichen Zuſatz erſetzetwerden muͤſſe/ wann die Gelichkeit voͤllig ſoll auf-geſchioſſen/ die Erdigkeit aber bezwungen/ und dieGaͤhrung mit mercklichem Vortheil zum Stande ge-bracht werden. Wer dasſenige/ was zu dieſemEnde in dem gegenwaͤrtigem Tractat hin- und wiederzur Genuͤge an die Hand gegeben worden/ wohl ver-ſtanden/ der wird leichtlich finden/ was dieſes vorein Zuſatz ſey; lernet er aber hiernaͤchſt aus der Er—fahrung erkennen/ wie/ wo und wann derſelbeangebracht werden muß: ſo wird er ſich verwundern/wann er ſiehet/ wie viele Muͤhe und Weitlaufftigkeitbey dem Bier⸗Brauen und Brandwein⸗ Brennenerſparct./ und wie leichtlich ein rechtſchaffener undgewifſer