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Herrn Georg Ernst Stahls ... Zymotechnia fundamentalis, oder, Allgemeine Grund-Erkänntniss der Gährungs-Kunst : vermittelst welcher die Ursachen und Würckungen dieser alleredelsten Kunst, welche den nutzbahrsten und subtilesten Theil der gantzen Chymie ausmacht, aus den wesentlichen mechanisch-physischen Haupt-Gründen überhaupt mit höchstem Fleiss ans Licht gestellet, und mit einem neuen chymischen Experiment, wie ein wahrer Schwefel durch Kunst zum Vorschein zu bringen; wie auch mit andern nützlichen Erfahrungs-Proben und Anmerckungen dem Publico mitgetheilet werden / wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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204 63(09 889dieſer Schleim die ihm eingeflochtene beweg-lichere Theilchen ſehr lange bey ſich behalt,und wann er von neuen in einem fluͤßig-waͤßrichten Weſen zertrieben worden, ſelbigein ibrer wurctſamen Krafft wieder darſtellet. 0

Ven der Nochwendigkelt aber und vonder Quantitat des zu gebraͤuchenden kermentsiſt noch nut gar wemgen zu bemercken, daßdas lerment mrgends ſchlechter dings noth-windig und unentbehrlich ſey, ſondern daßauch dieſe dlaterie vor ſich ſelbſt in die Gaͤb-rung gche.

Das berment befoͤrdert und beſe leunigtnur den aclum. Hiernechſt iſt auch ein beſondetes Ferment* dazu dienlich, um dieſen-

ſonde-

nimmt man einige von dieſen Tuͤchern/ wirfft ſie in.den zu mnegnenden Liquorem, und erhaͤlt alſoohne Weittäuſitigkeit den verlangten JTweck. Undauf dieſe Aut kan man auch auf dem Lande das noͤthige Eerment allezeit friſch und gut beybanden ha-ben.

0 Der Herr Autor hat in dieſem Capitei vorhin p.292. ſchun erinnert/ daß die Heren von Gerßen undWeltzen. Biere/ die Wein⸗Heſen und der Sauerteig/wann ein ſedes beſonders cinem mit Zucker angemacktem Pgvori zugeſetzet/ und damit zur Gahrungvebracht wird/ ein jedes ſeinen eigenen von demandern aar ſehr verſchiedenen Geſck mack zuwege briuar. Felglich will er hier nur ſo riel andeuten/ daßman einer jeden Gattung der zu rer gab renden. Din-ge/ ihr eigenes/ ihr zugehoͤriges Leremeut geben 1 17

r.