204 63(09 889dieſer Schleim die ihm eingeflochtene beweg-lichere Theilchen ſehr lange bey ſich behalt,und wann er von neuen in einem fluͤßig-waͤßrichten Weſen zertrieben worden, ſelbigein ibrer wurctſamen Krafft wieder darſtellet. 0
Ven der Nochwendigkelt aber und vonder Quantitat des zu gebraͤuchenden kermentsiſt noch nut gar wemgen zu bemercken, daßdas lerment mrgends ſchlechter dings noth-windig und unentbehrlich ſey, ſondern daßauch dieſe dlaterie vor ſich ſelbſt in die Gaͤb-rung gche.
Das berment befoͤrdert und beſe leunigtnur den aclum. Hiernechſt iſt auch ein be—ſondetes Ferment* dazu dienlich, um dieſen-
ſonde-
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nimmt man einige von dieſen Tuͤchern/ wirfft ſie in.den zu mnegnenden Liquorem, und erhaͤlt alſoohne Weittäuſitigkeit den verlangten JTweck. Undauf dieſe Aut kan man auch auf dem Lande das noͤ—thige Eerment allezeit friſch und gut beybanden ha-ben.
0 Der Herr Autor hat in dieſem Capitei vorhin p.292. ſchun erinnert/ daß die Heren von Gerßen undWeltzen. Biere/ die Wein⸗Heſen und der Sauerteig/wann ein ſedes beſonders cinem mit Zucker ange—macktem Pgvori zugeſetzet/ und damit zur Gahrungvebracht wird/ ein jedes ſeinen eigenen von demandern aar ſehr verſchiedenen Geſck mack zuwege briu—ar. Felglich will er hier nur ſo riel andeuten/ daßman einer jeden Gattung der zu rer gab renden. Din-ge/ ihr eigenes/ ihr zugehoͤriges Leremeut geben 1 17
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