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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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Erzeugung und Verwendung diejenigen ausgewählt und mit denobigen eigenen Namen belegt hat, in denen gewisse nützlicheEigenschaften am entschiedensten ausgesprochen sind, so daß siefür bestimmte Zwecke vorzugsweise tauglich sich darstellen: dieMittel- oder UcbergangSglieder haben zum Theil einen gerin-gern, zum Theil gar keinen industriellen Werth.

DaS chemisch reine, kohlenstofffreie Eisen ist daS Ideal desStabcisens, welches noch bis ^ Proc. Kohlenstoff vertragenkann, ohne seine schätzbarste Eigenschaft, die Geschmeidigkeit undBiegsamkeit, zu sehr vermindert zu sehen, wiewohl es desto här-ter ist, jemehr sein Kohlcnstoffgchalt steigt, daher die Unter-scheidung in weiches (zäheres, biegsameres) und hartes (stei-feres) Stab eisen. Das letztere wird, glühend in Wasser ab-gelöscht, schon etwas härter; aber die Eigenschaft sich im brauch-baren Grade härten zu lassen erlangt es erst bei einem Kohlen-stoffgehalte von mehr als Proc. Bis zu etwa 0,65 Proc. istes dann ein im gewöhnlichen Zustande noch sehr geschmeidigerweicher Stahl, welcher aber nicht der größten Härte fähig istund blau angelassen ausgezeichnete Federkraft hat. Es gehörender Sensen-, Messer-, Sägen- und Feder-Stahlhierher. Die Sorten mit mehr als ^ oder höchstens 1'/, Pro-cent Kohlenstoff nehmen größere Härte an, sind aber dagegenweniger zäh und elastisch, übrigens noch gut schweißbar; eS ge-hören der Rasirmcsser-, Stempel- und Meissclstahl,so wie einige Sorten Gnßstahl hierher. Bei 1^/4 Kohlen-stoff läßt sich der Stahl nur schwierig schweißen, aber desto aus-gezeichneter härten; man rechnet den besten, sogenannten un-schweißbaren Gußstahl dazu. Bei 1,9 bis 2 Proc. hörtnicht nur die Schweißbarkeit, sondern selbst auch die Schmied-barkeit auf; das Product zerfällt glühend unter den Hannner-schlLgcn, läßt sich aber kalt noch ausdehnen, und bildet denUcbergang vorn Stahl znm weißen Roheisen, oder eigent-lich des letzter« kohlenstoffärinste Sorte, welche äußerst hart,nicht sehr spröde, unfähig, durch langsame Abkühlung nach demSchmelzen grau zu werden, schwerflüssig, zur Gießerei völlig un-