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Der zweite Unterschied besteht darin, daß die Cotta nichtin zwei, sondern krcuzweis in vier gleiche Theile zerschrotenwird. — Der dritte Unterschied zeigt sich beim Sauermachenund Denlpntzen, indem zur gehörigen Aufnahme und Bedeckungder Theile im Sauer, mehr Eisen und Schlacke eingeschmolzeuwerden muß, so daß man 100—150 Pfund Roheisen und eineentsprechende Menge Zuschläge anwendet.
Als vierten Unterschied können wir das Sauerdämpfenbezeichnen, welches darin besteht, daß man gaare Zuschläge,Mügla genannt, in gehöriger Menge in das Feuer bringt. —Als fünfter Unterschied» endlich kann bemerkt werden, daß sehrselten ein eigenes Hartzcrrcnnen der Flossen nothwendig wird,da man mehr Blatteln gebraucht als bei der Kärnthner Methode.
Ein Paaler Feuer erzeugt beinahe lediglich Kölberlstahl,der alsdann zur Fabrikation des Brescianerstahls an den Zieh-hammer abgegeben wird, auf welchen wir unten zurückkom-men. — Der Kohlenvcrbrauch auf 100 Pfund Stahl beträgtL0 Knbikfnß; der Abgang schwankt zwischen 15 und 20 Pro-cent. — Der Paaler Stahl ist im Durchschnitt härter undgleichförmiger als der Kärnthner.
Drittes Capitel,
hon drr Bereitung des puddeistahls.
Die Darstellung des Schmelzstahls durch den Pnddelproccß,von dem wir bei bei der Bereitung des Stabcisens in derEinleitung redeten, ist nicht neu, im Gegentheil durch dieHerren Müller, Schlegel und Mayr bereits vor 18 bis20 Jahren in Steiermark zur Ausführung gebracht, aber baldwieder verworfen worden; auch in Baiern zu Weierhammer,zu Limburg an der Lenne in Westphalen, zu Mägdesprung amHarz im Gaspnddelofcn durch Herrn Hüttenmeister Bischof,