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auf die ganze Lange des Stahles, soweit sie rothglühend ist,die Seiten immer schonend, die kräftigen Hammerschläge nurauf die breite Seite richtend, und so fortfahrend, bis der Stahlgerade noch dunkelroth glüht. Man muß mit dem Hämmernrasch verfahren, damit man daS Stück in einer Hitze vollendet.Muß man es noch einmal in's Fcner bringen, so darf manes über das Safrangelbe nicht erhitzen, nnd bei den letztenArbeiten darf man das Stück nicht höher als kirschroth glühen,wenn man nicht Funkenlöcher auf dem Stahle und eine weiche,ungleichförmige Stahlmasse haben will; vorzüglich wenn derStahlstab gleich anfangs nur von geringer Masse war.
Oft giebt es Fälle, wo man das Schweißen des Guß-stahles auf Eisen nicht riskircn will. Man pflegt ihn dann mitdem Eisen zusammenzulöthen.
Dieß geschieht sehr leicht auf zweierlei Art. Man bedientsich entweder des gepulverten weißen Guß- oder Roheisens,das man mit gepulvertem Boraxglase mengt, zwischen die Fu-gen der zu löthenden Gegenstände bringt, nnd dann das wohlzusammengehaltene Ganze einer gelinden Hitze aussetzt, die dasLoth schmelzen macht.
Oder man bedient sich für ganz feine Sachen von Guß-stahl eines Lothes von
1 Theil Kupfer,
11 Theilen Messing,
19 Theilen feinen Silbers,
und verfährt damit wie überhaupt beim Lothen der Metallar-beiten mittelst Schlaglothes.
Siebentes Capitel.
Das Härten !>es Stahles.
Wenn man dem schweißwarmen Stahl so schnell alsmöglich alle seine Wärme entzieht, so hat er die Eigen-schaften des Stabeisens verloren.