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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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der Dimension würde diese Operation fruchtlos oder gar nach-theilig sein. Das Berfahren, um Stahlgegcnstände, die sichim Härten verzogen, wieder gerade zu richten, bericht auf den-selben Principien, wie das Geradcrichten windschiefer unge-härteter Stücke, und wir werden beim Härten des Stahlesetwas ausführlicher davon sprechen.

Sech st es Capitel.

Herhalten des Stahles in der tVcissgliihhitsc.

Der Stahl erreicht den Zustand des Weißglühend früherals Stabeisen; um so früher, je näher er seiner Natur nachdem Roheisen liegt, und kommt dann in einer um mehr oderweniger Grade höher gesteigerten Hitze in vollen Fluß.

Da Eisen und Stahl in rascher Weißglühhitze, oder ineinem dieser oder dem Schmelzen nahen Hitzegrade, vor Luft-zutritt geschützt, ihre Plasticität so weit bewahren, daß sie denHammer aushalten, so wird durch die verdichtende Kraft dieserHammerschläge noch so viel Hitze dazn frei, daß die kleinstenThcilchen des Stahles in einander schmelzen, und zwei beinaheweißglühend auf einander gebrachte und in diesem Zustandemit dem Hammer zusammengedrückte Stahlstttcke sich so imrigmit einander vereinigen, als hätten sie ursprünglich nur einStück ausgemacht. Man nennt diese Operation das Schweißendes Stahles, und deßhalb die Weißglühhitzc, oder die um die-selbe herumliegenden Grade Schweiß Hitze, und zwar nachdem Ansehen des weißglühenden Stahlstückes, eine saftigeSchweiß Hitze; denn die flüssige Oxydalsilicat-Kruste, welchedie Oberfläche des Stahles schützend überzieht, ist spiegelndeben geflossen.

Läßt man den Stahl, dem man (vor dem Luftzutritt ge-sichert) Schweißhitze gegeben hat, ruhig erkalten, ohne ihn zuhämmern, so hat er sein früher durch Hämmern erhaltenes