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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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Achtes Capitel.

Von der Vereisung des Oamasecnerstalils.

Eine seit undenklichen Zeiten im Oriente verfertigte ArtDon Gerbstahl, der jedoch daselbst nicht, wie man fälschlichglaubte, zu Säbel- und Dolchklingen und dergl., sondern bloßzur Bedeckung oder Umhüllung der eigentlichen Stahlklingengebraucht wurde, um diese zu verzieren, um ihnen eine schönewellige und geblümte Oberfläche zu geben, ist der künstlicheoder gegerbte Damast, der früher immer mit dem eigent-lichen orientalischen Damaste verwechselt wurde.

Die Orientalen erzeugten vom Anfange her ihr Schmie-deeisen, wie noch heut zu Tage, in äußerst geringen Quanti-täten, so daß sie, wenn sie ein Stück Eisen von irgend einerbeträchtlichen Dimension brauchen, dasselbe aus kleineren Stücken,Abschnitzeln rc. zusammenschweißen müssen. Die Türken, dienoch heut zu Tage kein Eisen selbst bereiten, kaufen alle Eisen-abfälle und Blechschnitzel aus dem Auslande und schweißenaus ihnen ihr Eisengeräthe zusammen. Es konnte nicht fehlen,daß sie an einem solchen, der Witterung ausgesetzten, oder ineiner sauren Quelle gelegenen Stück Eisen bemerken mußten,daß die Witterung oder daS Wasser diese zusammengeschweißteMasse ungleichförmig angriff, so daß die Theile härteren Ei-sens über die anderen aus weicherem Eisen hervorragten, undwegen der Durchcinanderschlingung der zusammengeschweißtenund ausgereckten Eisenabfälle verschiedene damastartige Zeich-nungen bildeten.

Ja es ist nicht einmal nöthig, Eisenabfälle von verschie-dener Härte zusammen zu schweißen. Die Schweißfugen des-selben Eisens haben eine andere Farbe und Structur, undsind namentlich, wenn die Oberfläche der Abfälle schon verro-stet war, weicher, als das Eisen in seiner Masse. Wir sehendieß selbst bei uns an abgegriffenen oder vom Noste zernag-