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rend das Stück stark glühend ist — vom Ende her mit ge-schmolzenem Stahle voll. Die Blechdecke wird nachher weg-geeilt.
» Zweites Capitel.
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Nur in wenigen Fällen werden Walzen auch znr Anfer-tigung anderer Stahlfabrikate, außer Stäben und Blech, in An-wendung gebracht. Die Nothwendigkeit, kostspielige Walzenherzustellen, welche denn doch nur für Gegenstände von einereinzigen Gestalt und Größe dienen können, während die Er-zeugung durch Schmieden nur sehr einfache Werkzeuge erfordertund jede beliebige Abänderung gestattet, wird fast immer einHinderniß' sehr ausgedehnter Benutzung dieses Princips sein;wogegen freilich im besondern Falle die weit schnellere Erzeu-gung der gewalzten Gegenstände, verglichen mit den geschmie-deten, überwiegenden Werth haben kann.
Der einfachste Fall, welcher hier angeführt werden kann,ist das Walzen der Spurkranzreifen und der Achsen für Eisen-bahnwagen und Locomotiven aus Puddelstahl, wozu ein demweiter oben erwähnten und in den Figuren 14 und 15 ab-gebildeten ähnliches, nur mit anders geformten Kalibern ver-sehenes Walzwerk dient; und in der That ist diese Fabrikationim Wesentlichen mit der übereinstimmend, wie wir sie im viertenCapitel des ersten Abschnittes beschrieben haben.
Ein solches Spurkranz-Walzwerk mit 3^ bis 4'/^ Fußlangen, 16 bis 19 Zoll dicken Walzen, welche 55 bis 65 Um-läufe in einer Minute machen, erfordert eine Betriebskraftvon 40 bis 45 Pferden. Nach einer andern Angabe rechnetman auf zwei zusammengekvppclte Walzenpaare, die Cylinderdes einen 4 Fuß lang bei 15 Zoll Durchmesser, das andere