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Hammer bedient werden. Das daraus erfolgende Dackel wirdgewöhnlich in 12 Masseln zerhauen, indem der Dachet zuerstüber's Kreuz und dann jedes dieser Viertel in 3 Masseln zer-schroten wird. Diese Masseln werden nur etwas unter dem Ham-mer gedrückt, um sie besser mit der Zange fassen und im Feuerleichter wenden zu können. Bon diesen kleineren Masseln kommennur drei sogleich zum AuSheitzeu iu's Feuer, während die übri-gen in einen Vorglühherd, der mit der blcberhitze deS Frisch-fcners oder mit Kohlenlöschc gefeuert wird, kommen.
Gleichzeitig mit den drei Masseln werden etwa 120 Pfd.Flossen von der Ecke der Vor- und Windseite aus so hoch ein-gelegt, daß dieselben über die Masseln zu liegen kommen. Siewerden vorläufig nur allmählich angewärmt, um das Absprin-gen des spröden Roheisens zu verhindern. Es schließen auch dieseFlossen das Feuer mehr ab. Von großer Wichtigkeit, sowohl fürdas Anshcitzen als auch zur Bildung des sogenannten Zcrrenn-bodens, ist die Menge und Beschaffenheit der auf die Kohle ge-streuten zerkleinerte» Frischschlackc; sie muß dem Feuer beimAuSheitzeu den nöthigen Saft zur Erlangung saftiger Hitzen undzugleich das Mittel abgeben, um den zum Zerreunboden wer-denden Schweißboden in der entsprechenden Höhe anzusetzen undihn vor dem Erlangen einer zu gaaren Beschaffenheit gegen denWindstrom gehörig zu schütze». Das jedesmal auszustreuendeS.uantnm läßt sich nicht füglich bestimmen, jedoch kann es zu25 — 40 Pfund angenommen werden; die Beschaffenheit derSchlacke soll mehr roh als gaar sein.
Zu Anfang des Ansheitzproccsses giebt man nur schwachenWind, damit die aufgestreute Frischschlackc nicht zu schnell nie-dcrschmilzt, allein nach 10—15 Minuten wird der Wind ver-stärkt, und zwar um so mehr, je höher sich der Schweißbodenansetzt. Im Allgemeinen giebt man weniger Wind als bei derEisenarbeit, da der auszuheitzendc Stahl minder starke Hitzenals das Stabelse» vertragen kann, wogegen die schwierigere undmeist feinere AuSschmiednng des Stahles öftere Hitzen nothwen-