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Stück, ehe eS zn Boden sinkt, aus dem Feuer geschasst werden.Es ist daher sehr zweckmäßig, die Flossen, sobald schon dergrößere Theil von ihnen eiugeschmolzen ist, auf die hohe Kantezn stellen und abzuschmelzen. — Je härtere Flossen man zuverarbeiten hat, desto mehr gaare Zuschläge muß man anwen-den; wenn man daher die Stahlarbeit mit weichen Flossen be-treiben muß, so ist man oft nicht im Stande, den erzeugtenHammerschlag zu verbrauchen und es entsteht alsdann ein un-verhältuißmäßig hoher Abgang.
Schlacken oder Sinter werden während des Aushcitzensnicht abgestochen, sondern erst nach Vollendung desselben wäh-rend des Zerrennens, und cS muß immer eine gewisse Mengedavon im Herde behalten werden, wenn die Arbeit einen re-gelmäßigen Verlauf haben soll; auch muß die vorhandene Schlackein einem gewissen Grade roh und in einem gewissen Gradedünnflüssig sein. Wenn daher das Einschmelzen des Roheisensso schnell als zulässig betrieben wird und dessen ungeachtet dieSchlacke durch ihr Aussehen an der Brechstange oder in denaufsteigenden Perlen eine zu gaare Beschaffenheit zeigt, so mußman Nohschlacke aufgeben und die zn gaare ablassen.
Mit der Stärke des Windes muß man sich zwar nach derArt des Verlaufes des Processes richten, wie wir schon be-merkt haben; er muß höchstens eine Pressung von 10 —15Zoll Wassersäule haben. Ein zu starker Wind ist bei der Stahl-arbeit nachthcilig, weil er das Schlackenbad zn leicht durchdringt,unmittelbar auf den Frischboden wnkt und diesen zu gaar macht.Ebenso muß ein ungleicher und stoßender Windstrom möglichstvermieden werden. Beim regelmäßigen Gange muß das Roh-eisen vor und während des Abschmelzend vor dem Winde schonnahe die erfo.dcrliche Gaare erlangen, worauf es dann unterder Schlackcnhülle »ach unbedeutendem Aufkochen in den festenstahlartigen Zustand übergeht; ein weiteres Gaaren muß dieBeschaffenheit der Schlacke verhindern. Aus demselben Grundedarf bei der Stahlarbeit die Herdgrube nie bis zur Formhöhe,und noch weniger darüber mit dem Schmelzmaterial angefüllt
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