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len anwenden, so würde man, weil die Holzkohlen eine gerin-gere Hitze geben, die Zange mit mehreren Hitzen ausrecken müs-sen als bei der Anwendung von Steinkohlen. Bei sehr backendenSteinkohlen bedarf es des Gewölbes über dem Herde weniger,weil die Steinkohlen selbst ein natürliches Gewölbe bilden, inwelchem die Stahlzangen liegen. Beim Heitzen sucht man dieBerührung des Stahls mit den rohen und noch mit Flammebrennenden Steinkohlen möglichst zu verhüten.
Die Raffinirseuer bei Holzkohlen, deren man sich in Steier-mark bedient, haben im Allgemeinen die Construction eines ge-wöhnlichen Frischherdes. Der mit drei Schlackenlöchern verse-hene Schlackenzacken wird durch zwei gußeiserne aufrechtstehendePlatten festgehalten. Vor dem Herde ist die sogenannte Essen-bank, welche znr Auflagerung für die Stäbe dient. Durch eineschräge Fläche der Rückwand der Esse wird der Rauch rc. inden Essenschlot geleitet.
Bei dem sogenannten Plätten oder Abschienen füllt mandie 14 Zoll tiefe Feuergrnbe bis znr Form mit Lösche aus, stecktin diese Lösche 9 Nohstahlstücke lothrccht ein. Das mittlere, derForm zunächst stehende Rohstahlstück ist von derselben 2'/^ bis3 Zoll entfernt, und alle 9 Stücke erhalten eine etwas höhereLage als die Form. Dann werden wieder ähnliche Rohstahl-stucke über die hervorstehenden Köpfe der ersteren gelegt undquer über diese wieder andere Stücke in zwei Linien Entfernungvon einander; sodann folgt abermals eine Schicht querüber unddann so fort, bis 7 Schichten auf den Stäben übereinander lie-gen, welche zusammen eine Höhe von 8 Zoll erhalten. In dieoberste Schicht werden die sogenannten Wurzclbrocken gelegt,nämlich die Stücken, welche von unganzen Kolben beim Ganz-machen abgefallen und für sich in viereckige Stückchen zerschla-gen worden sind. Auf diese Aufschichtung werden Kohlen auf-geschüttet, die durch Kohlenlösche zusammengehalten werden,welcher ein Stück Holz von dreieckigem Querschnitte zur Grund-lage dient,
Die Geschicklichkeit deS NaffinirschmiedS besteht darin, den