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niemals erreichte, so würde alles Eisen durch Cemcntiren mitKohle in eine spröde roheisenartigc Masse verwandelt werdenkönnen; denn mir dann erst, wenn die Schmelzhitze eintritt,wird durch Uebcrwältigung der Cohäsionskrast, diejenige allge-meine Verbindung der Kohle mit Eisen, welche weißes Roh-eisen genannt wird, d. h. der sprödeste Stahl, entstehen, eineVerbindung, die sich bei dem langsamen Erstarren wieder mitsich selbst entzweit und graues Roheisen, d. h. eine Verbindungvon Eisen mit Graphit, darstellt.
Die Veränderungen, welche das Stabeisen durch anhal-tendes Cementiren mit Kohle erleidet, hat Reanmur amSorgfältigsten beobachtet.
Die im Cementirosen erkalteten Stahlstäbc sind nach demHerausnehmen so brüchig, als wären sie gehärtet, und an die-sem Verhalten läßt sich erkennen, ob die Verwandlung desEisens in Stahl vollständig stattgefunden hat. Der zackigeBruch macht einem blättrigen Gefngc Platz. Zuerst erscheinendiese Blättchen mit einer weißen Farbe, so daß das Eisen dasAnsehen eines sehr schlechten kaltbrnchigen Eisens haben würde,wenn eS sich von diesem nicht durch die größere Gleichheit unddie regelmäßigere Stellung der Blättchen gegeneinander unter-schiede. Beim Fortgange des Processes nehmen diese Blättchenimmer an Größe ab, verlieren aber in demselben Verhältnisseihre weiße Farbe und bekommen ein immer dunkler gefärbtesAnsehen. Zuletzt werden sie so klein, daß sie dem nnbewaff-neten Auge als Körner erscheinen. Ein körniges Gcfüge mitweißer Farbe.läßt aber zuverlässig auf eine noch nicht erfolgteUmänderung des Roheisens in Stahl schließen, denn wenn diesestattgefunden hat, so sind die Körner nicht mehr weiß, sondernsie besitzen eine graue Farbe. Ist diese Farbe erst wenig ge-sättigt, so zeigt sie einen sehr weichen Stahl an; mit dem zu-nehmenden Dunkelwerden der Farbe erlangt der Stahl eine im-mer größere Härte, und wenn die Körner endlich ein sehr dunklesund sehr feines Ansehen erhalten, so daß man die dunklen Körn-chen nicht mehr unterscheiden kann, sondern die Masse sich in