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keine Empfehlung, weil der Lnppenstahl noch wenig gleichför-mig und mehr oder minder unrein und unganz ist. Selbst indem käuflichen Stahl finden sich oft unganze, d. h. unvollstän-dig geschweißte Stellen, welche man durch Ausschweißendes Stahls — d. h. durch mäßiges Aushämmern desselben inder Schweißhitze, auch wohl durch Zusammenschweißen mehre-rer zusammengelegter Stücke und nachheriges Ausstrecken —vor dem wirklichen Verschieden meistentheils beseitigen kann.Stark verrosteter Stahl ist, nach Erfahrung, vorzüglicher zumVerschieden als nngerosteter.
Das Erhitzen des Stahls geschieht in der Esse (Schmie-deesse) bei Holzkohlen-, Steinkohlen-, oder Koaks-Feuer,welches durch einen doppelten Blasbalg oder ein Wind-rad-Gebläse (Flügelgebläse, Centrifugal-Gebläse) rc.angefacht wird. Die Esse ist ein von Ziegeln gemauerter Herd,über welchem zur Aufsaugung des Rauches ein Mantel, dersich in den Schornstein öffnet, angebracht ist. Die Feuer-grnbe, eine Vertiefung des Herdes, in und über welcher diebrennenden Kohlen liegen, ist an der Brand- oder Feuer-mauer angebracht, viereckig, von verschiedener Größe nach derGröße des erforderlichen Feuers, und ungefähr 3 Zoll tief.Um das schnelle Ausbrennen der Mauer zu verhindern, be-kleidet man sie an dieser Stelle mit einer sehr dicken gegos-senen eisernen Platte. Von der Feuergrnbe aus geht hori-zontal eine Oessnung in die Mauer; in diese Oeffnung istdie Form, Windform, ein 3 bis 4 Zoll breites und dickes,9 bis 12 Zoll langes Stück Gußeisen mit konischer Höhlung,so eingesetzt, daß ihre engere Oeffnung dem Feuer zugewendeterscheint, während in das weitere Ende die Düse oder Deutedes Gebläses gelegt wird. Die Steinkohlen werden, wenn siein Brand sind, von Zeit zu Zeit mit Master bespritzt, oderfast begossen, indem man einen stark durchnäßten Lappen aneinem eisernen Spieße (Lösch spieß), oder den in Wassergetauchten Lösch Wedel (ein an eisernem Stiele befestigtesReisigbündel) über das Feuer bringt; ja man legt sogar die