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zubringen, als auch um Theile, welche etwa aus Versehen zudünn geschmiedet wurden, wieder zu verbessern. Kurze Stückewerden gestaucht, indem man sie aufrecht auf den Amboß stellt,und auf das obere Ende in verticaler Richtung mit dem Ham-mer schlägt. Längere Gegenstände stoßt man mit einem Endehorizontal gegen eine Seite des Amboßes, während das andereEnde mit der Hand, oder in der Zange festgehalten wird;oder man legt sie über den Amboß, und schlägt horizontal mitdem Hammer gegen das Ende. Sehr lange und schwere Stückeendlich werden in senkrechter Stellung von ein Paar Arbeiternmit den Händen gefaßt, aufgehoben und kraftvoll gegen einenin der Erde eingegrabcnen großen Stein niedergestoßen.
In allen Fällen muß der gestauchte Theil nachher nochüberschmiedet werden, theils um die Gestalt desselben gehörigauszubilden und den beim Stauchen gewöhnlich krumm gewor-denen Stahl wieder zu richten; theils um etwaige unganzeStellen, die sich durch daS Stauchen geöffnet haben können,zu verbessern. Ist der Stahl schlecht, oder staucht man zu sehr,so entstehen leicht Kantenrisse oder Trennungen der Fasern imInnern.
3) Das Ansetzen. Wenn ein Theil eines Arbeitsstückesvor der Fläche eines benachbarten Theiles vorspringen odereinen Ansatz bilden soll, so kann dieß auf mancherlei Weiseerreicht werden. Legt man z. B. ein flaches und etwas dün-nes Stahlstück so auf den Amboß, daß ein Theil desselben überdie Kante der Bahn hinausragt, und bearbeitet es dann oben(so weit der Amboß es unterstützt) mit dem Hammer, so bleibt-das freiliegende Ende dicker. Bei kleinen Gegenständen er-reicht man auf gleiche Weise denselben Zweck durch Anwendungeines eisernen, verstählten Stöckchens von parallelepipedischer> Gestalt, welches mittelst eines unten daran befindlichen Zapfensin das Loch des Amboßes gesteckt wird. Als ein sehr ge-wöhnliches Werkzeug zum Ansetzen dient der Setzhammer,Setzmeißel, Setzstempel, welcher an Gestalt einem ge-wöhnlichen Hammer ähnlich ist, an seinem hölzernen Stiele