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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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oder mehreren Löchern, welche sich nach unten etwaö erweitern.Nachdem beim AiiSschmicdcn des Bolzens ein Ende desselbenetwas dicker gelassen ist, wird derselbe vom Stahlstabe abge-hauen und so in das Nagelcisen gesteckt, daß der dicke Theiloben ans dem Loche hervorragt. Dieser Theil ist es, den mandann sogleich durch Hammcrschläge zu einem Kopfe ausbildet.Soll der Kopf mehr Regelmäßigkeit erhalten, so setzt man aufdenselben einen stählernen Stempel (Kopfstempel) miteiner Vertiefung von angemessener Gestalt, welche letztere sichdem Kypfe aufdrückt, wenn man oben auf den Stempel mitdem Hammer schlägt, oder man versieht das Nagelcisen miteiner, das Loch umgebenden, zweckmäßig gestalteten Einscnkung,in welche das Eisen hineingehämmert wird. Das Loch imNagelcisen muß an Gestalt und Größe zu dem QuerschnittedcS Bolzens passen; daher hat man Nagelcisen mit kreisrun-den, quadratischen und rechteckigen Löchern von verschiedenerGröße nöthig.

Hier kann bemerkt werden, daß eS znr Bildung einesKopfeS oder dicken Endes an einem Bolzen und dergleichenüberhaupt drei Wege giebt, unter welchen man nach den Um-ständen zweckmäßig wählen muß: s) Man nimmt Stahl vonsolcher Dicke, wie der Kopf erfordert, und erzeugt den dünne-ren Schaft durch Ausstrecken unter dem Hammer; dieses Ver-fahren ist gewöhnlich zu weitläufig, obwohl an sich daS beste,b) Man nimmt Stahl von der für den Schaft erforderlichenStärke, und bildet den Kopf durch Stauchen (wie bei Anwen-dung eines Nagcleiscus). e) Man schweißt um daS Endedes Schaftes einen Ring fest, um die Verdickung zu erzeugen;diese Methode ist besonders für die größten Köpfe geeignet,welche durch das dazu nöthige starke Stauchen leicht rissig aus-fallen würden, wenn man sie nach I>) verfertigen wollte.

8) DaS Schmieden über dem Dorn. Hohle (ring-und röhrcnartigc) Schmiedearbeiten können auf ihrem Umkreisenicht ohne Beschädigung ihrer Form gehämmert werden, wennman sie nicht auf einen in die Höhlung paffenden Dorn steckt,