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und glättet, das Stahlstück aber successive in verschiedene Lagengedreht und überhämmert wird.
Ein Halbrundes Stäbchen. DaS Gesenk enthält dieVertiefung, der runden Seite dcS Stückes entsprechend; dieflache Seite bildet sich durch die Hammerbahn.
Zu großer Arbeit dient der Gesenk-Klotz, ein vier-seitiger, fast würfelförmiger, von Eisen gegossener Block, z. B.18 Zoll im Quavrat und 10 oder 12 Zoll dick, welchen manauf einem Amboßstocke nach Bedarf aus eine oder die andereseiner sechs Flächen legt. Von einer der breiten quadratischenGrundflächen nach der entgegengesetzten gehen quadratische, recht-eckige, runde Löcher von verschiedener Größe durch, welche ge-braucht werden, wenn man das Geräth als Lochschcibe benutzenwill. Die vier gleichen schmalen Seiten sind mit halbrunden,winkelförmigen (dreieckigen) und viereckigen Onerfnrchcn undRippen verschiedenen Kalibers versehen, um als Untcrgcscnkezu dienen.
Nach dem Gesagten crgicbt sich leicht, in welchen Fällendie Gesenke zweiteilig sein müssen. Oberthcil und Untertheilsind einander gleich, wenn der hervorzubringende Gegenstandsymmetrisch ist. Der einfachste Fall ist das Schmieden einesglatten runden Stabes. Das Gesenk, welches hierzu dient(Rundgescnk) enthält im Untertheil, und eben so im Ober-theil, eine etwas weniger als halbcylindrischc Höhlung; derStahl wird nach jedem Schlage gedreht und nach und nachdurch das Gesenk fortgerückt, wenn der zu formende Theil längerist, als das Gesenk. DaS Schmieden des NundftahlS auf denStahlhämmern gehört hierher. Ist ein rnndeö Stahlstück mitReifen n. dgl. verziert, oder mit einem kugelförmigen Knopfe,mit einer Ausbauchung, einem Wulste u. dgl. versehen, so ent-steht hierdurch bloß eine leicht begreifliche Verschiedenheit inder Gestalt der Gcscnkhöhlung. Grobe Schrauben können gleich-falls auf solche Weise in Gesenke geschmiedet werden. FlacheGegenstände aber, welche in zweiteiligen Gesenken geschmiedetwerden, gestatten weder noch erfordern sie eine Drehung.