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nur die Rede ist, werden auf sogenannten Zielscheiben,Leiern oder Lei er werken dargestellt, bei denen das ausdem Zieheisen mittelst einer Zange hervorgezogene Drahtendean dem Umkreise eines Cylinders, der Scheibe, befestigt,und durch das Umdrehen der letzteren der Draht gleichzeitiggezogen und in Form eines Ringes aufgewickelt wird, so daßstets nur ein kurzes Stück zwischen der Scheibe und dem Zieh-eisen frei ausgespannt ist. Die Umdrehung der Scheiben wirddurch Wasser- oder Dampfkraft, und nur bei sehr kleinenScheiben durch Menschenhände, mittelst Kurbeln, bewirkt. DerDurchmesser der Scheiben muß um so größer sein, je dickerder Draht ist. Das Material zu dem Stahldraht bilden ge-walzte Stäbchen. Der englische Stahldraht (von 0,43 Zollbis 0,03 Zoll Dicke) kommt, zum Gebrauch für Uhrmacherund Mechaniker, gewöhnlich in fußlangen geraden Stücken un-ter dem Namen Rundstahl (gezogener Nundstahl) im Han-del vor. Dünnere Sorten, in Ringen, werden zu Clavier-saiteu rc. angewendet.
Der englische stählerne Saitendraht besteht aus einer we-niger kohlenstoffhaltigen Stahlsorte als der Nundstahl, und istdeßhalb weicher und biegsamer als dieser. — Eigenthümlichgeformte Arten von Stahldraht sind der gezogene vier-eckige Stahl (quadratisch oder flach viereckig im Querschnitte);der Trieb stahl, mit 6, 7, 8, 10 oder 12 Längenfurchen(wodurch der Querschnitt die Gestalt eines kleinen gezahntenRades erhält), von den Uhrmachern zur Verfertigung der Ge-triebe angewendet; der Sp e r r k eg elstahl,. ebenfalls zumGebrauche der Uhrmacher, nämlich zur Verfertigung kleinerSperrkegel, daher im Querschnitte von entsprechender Gestalt.Zu erwähnen ist endlich der zwischen Walzen dünn und plattausgestreckte (geplättete) Stahldraht.