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Korn verloren, er ist grobkörnig, von loser, beinahe krystalli-nischer Structur geworden, ein Zustand, in dem ihn einigeArbeiter verbrannt nennen. Hämmert man ihn in diesem Zu-stande der Weißglühhitze bis herab zu seinem Erkalten, sokann man auch schleckte»! Stahle ein feines Korn ertheilen, sodaß er auf dem Bruche selbst dem Gußstahle ähnlich sieht,ohne in Bezug seiner ursprünglichen Natur verbessert wordenzu sein.
Den Zutritt der Luft verhindert man durch Bestreuen derzu schweißenden Stahlfläche mit einer Masse, die leicht fließendsich an der dem Schmelzen nahen Stahloberfläche anhängt undsie mit einer glasigen dichten Decke überzieht. Man bedient sichdazu nicht so Vortheilhaft wie beim Eisen des Quarzsandcs,sondern noch bester eines Thonsilicates, z. B. zerstoßenen feld-spathhaltigen Sandsteines, welcher mit der sich oxydirenden Ober-fläche des weißglühenden Stahles zu einem leichtflüssigen Eisen-Oxydul-Thonsilicate zusammenfließt. Ebenso bedient man sichim Großen gepulverten und gebrannten guten Thones, oderauch eines Gemenges aus Hammcrschlackcn und Thonpnlver. Dergemeine Stahl wird durch mehrere Mal wiederholtes Schweiß-hitzen und darauffolgendes Hämmern dichter und gleichförmigerin seiner Textur; indessen hat jedoch auch die Zahl dieserOperationen ihre Grenzen.
Beim Stahle, der aus Eisen durch Cementation mittelstKohle erzeugt worden ist, verbrennt die Kohle nur gar zu leicht,und der Stahl wird bei öfterem Schwcißhitzcn wieder zu har-tem Eisen.
Cementstahl wird deßhalb schon nach viermal wieder-holten Operationen solcher Art sehr weich und dem Eisen nahegebracht. Schmelz stahl hingegen, der aus Roheisen durchden Stahlfrischproceß in hämmerbaren Stahl verwandelt wor-den ist, hat auch nach einer zwanzigmal wiederholten Schweiß-hitze noch kaum an Härte verloren.
Bringt man den Stahl hingegen langsam in den Zu-stand des Weißglühens und schützt ihn nicht durch einen glasigen