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Die anzulastenden Gegenstände mästen in diese Mischun-gen mittelst einer Zange getaucht und unter der Oberfläche er-halten werden. —
In der Praxis bedient man sich nur zweier Substanzen,um mittelst derselben eine Erhitzung von einem Grade hervor-zubringen, bei welchem der Stahl blau anläuft, und diesesMittel haben wir ebenfalls vom Oriente.
Man erhitzt nämlich die anzulassenden Stücke gelinde, be-streicht sie mit Oel oder Talg und erhitzt sie dann gleichförmigso lange, bis das Fett zu brennen anfängt.
Diese Art des Anlassens wird vorzüglich in England an-gewendet bei Federn für Patent-Bratenwender und sich selbstaufrollende Maßstäbe n. dgl.; gleichfalls zum Anlassen vonSägeblättern. Alle diese Artikel dürfen jedoch nicht zu dünnsein, wenn man das Fett ausbrennen lassen will, da sie sonstzuletzt dennoch glühen und wieder in den ungehärteten Zustandübergehen würden.
Diese angegebenen Methoden führen bei nur einiger Vor-sicht alle zum Ziel, wenn es darauf ankommt, irgend einemStahlgegenstande einen durchaus gleichmäßigen Härtegrad zugeben.
Bei Klingen jedoch, die auf harte Körper gebraucht wer-den und doch zugleich elastisch sein sollen, was bei orientalischenKlingen indessen selten der Fall ist, muß man, wenn die Klin-gen aus einer homogenen Stahlmasse geschmiedet sind, derSchneide und dem Rücken verschiedene Grade der Härte geben.Die Schneide muß immer hart und zähe zugleich, der Rückendagegen immer elastisch sein.
Um dieß zu erlangen, giebt man zuerst der Klinge die-jenige Anlaßfarbe, die man für die Schneide als die passendstegewählt hat, nämlich Violett ins Dunkelblaue übergehend. Manmuß jetzt auf Mittel denken, die Schneide bei dieser Farbeund Härte zu erhalten, während man dem Rücken eine größereHitze mittheilt, nämlich im Durchschnitt die Wasserfarbe.
Am einfachsten wird dies bewirckt, indem man die Schneide