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der geschweiften Schlüssellöcher u. dgl. angewendet. Im Quer-schnitt trapezförmig, mit einer einzigen gehauenen Fläche.
4) Backen feilen der Messerschmiede, der Länge nachgefurcht, mit einem einfachen quer über die Furchen laufendenHiebe, um die als Verzierung dienenden Qnerstreifen auf denmetallenen Backen der Messerschalen einzufeilen.
5) Liegefeile der Goldarbeiter, eine sehr breite flacheFeile, deren Gebrauch das Eigenthümliche hat, daß die Feileauf den Tisch gelegt, und das kleine Arbeitsstück darüber hinund hergezogen wird.
6) Niffelfeilen, verschiedentlich gebogen oder gekröpft,um in Vertiefungen arbeiten zu können; zum Gebrauch fürGürtler, Goldarbciter, Bildhauer rc. Zuweilen macht man sieaus Eisen und härtet sie nur oberflächlich durch Einsetzen, wo-nach sich mittelst eines hölzernen Hammers ihre Krümmungbeliebig verändern läßt.
7) Scheibenförmige Feilen, welche sich um ihre Achsedrehen, während die Arbeitsstücke mit ihrem Umkreise in Be-rührung gesetzt werden. Dahin gehört namentlich der bei denNadlern zum Zuspitzen der Stecknadeln gebräuchliche Spitz -ring. Dieser vermittelt den Uebergang von den Feilen zuden Fraisen, von denen wir weiter unten reden werden.
Feilen wie Raspeln werden in der Regel aus gegerbtemRoh- oder Ccmentstahle (nur kleine und feine Feilen aus Guß-stahl) geschmiedet, dann durch Befeilen oder Schleifen ausge-arbeitet, mit dem Hiebe versehen, endlich gehärtet.
Das Schmieden. — Hierzu dient ein Amboß von 100bis 200 Pfund Gewicht, welcher eine flache verstählte Bahnvon 9 bis 12 Zoll Länge und 5 bis 6 Zoll Breite, aber keineHörner besitzt. Die Hämmer sind mit einer viereckigen, wenigconvexen Bahn versehen, haben aber keine Finne. In der Re-gel arbeitet an einem Feuer ein Schmied mit zwei Gehülfen,von welchen der eine den Blasbalg zieht, das Feuer unterhältund den Stahl hitzt, der andere aber als Anschläger beimz Schmieden hilft; nur bei sehr kleinen Feilen ist dieser letztere