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aber nothwendig in solchen Dimensionen, daß dasselbe in derPeripherie der Druckwalze in einer bestimmten Zahl von Wie-derholungen aufgeht; darauf wird die Platte gehärtet, die Pa-trize gefertigt und mittelst dieser die völlig cylindrisch abge-drehte Kupferwalze gravirt.
Bald darauf kam man auf ein kürzeres Verfahren, inStahl zu ätzen. Zu dem Ende werden die Platten gleichfallsvorher auf die oben angegebene Weise entkohlt, polirt, mitAetzgrund überzogen und auf die bekannte Art gravirt, dar-auf mit einer Aetzflüssigkeit geätzt.
Präg- oder Münzstempel, namentlich die Zeichnungohne Schrift, werden in Relief in weichgemachtem Stahl aus-geführt, weil auf diese Weise die Ausarbeitung ver einzelnenTheile leichter ist als in der Tiefe. Man drückt dieses Ori-ginal, nachdem es gehärtet worden, in eine beliebige Anzahlvon Prägstempeln ab, welche dadurch völlig übereinstimmendwerden. Ist die Gravirung, z. B. ein Wappen, ursprüng-lich vertieft, so prägt man sie zuerst erhaben in Stahl ab undgebraucht diesen Relief-Abdruck, welchen man härtet, zumSenken der Stempel. Bei erhaben geschnittenen Originalenwendet man sogar ein noch weitläuftigereS Verfahren an. Umnämlich eine Gravirung nicht durch zu oftmaligen Gebrauch derGefahr des Verderbens auszusetzen, prägt man sie vertieft inStahl ab, schlägt mir Buchstabenpunzen die Schrift ein, härtetden Abdruck, senkt damit eine neue Relief-Copie, härtet dieseebenfalls, und bedient sich endlich ihrer, um damit die Prägstem-pel zu senken. Geht nun etwa diese Relief - Copie zu Grunde,so kann sie leicht wieder ersetzt werden. Das Härten derStempel geschieht durch Eintauchen in Master, oder unter einemWasserstrahl, welchen man mitten auf die Fläche fallen läßt.
Die Patrizen zur Bildung der Matrizen für den Lettern-guß, werden ebenfalls erhaben in weichgemachtem Stahl ge-schnitten, dann gehärtet und die Matrizen in Kupfer ver-tieft eingetrieben. Pettschafte werden in weich gemachtenStahl vertieft gestochen und dann gehärtet.