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derselben, neuerlich mit gutem Erfolge ein Gemisch von Holz-kohlen und Koaks zur Rohstahleisen - Produktion angewendetund ist auch überzeugt, dasselbe in recht guter Qualität auchbei Koaks allein erzeugen zu können. Endlich ist es gelungen,Schmelzstahl im Puddelofen mit Steinkohlenfeuerung darzustel-len, wie wir im dritten Capitel des ersten Abschnitts nähersahen, und wenn auch dieser Zweig des Stahlhüttengewerbcsjetzt noch in seiner Kindheit ist, so hat er doch eine bedeu-tende Zukunft. — Bis jetzt aber ist die Schmelzstahlproductionstets auf die engen Grenzen beschränkt, welche die Waldungenbedingen.
Die Berg- und Hüttenwerke, welche im Besitz dieser ge-wissermaßen privilegirtcn Stahlerze sind, suchen die Prodnctions-und Fabrikationsgrenzen fortwährend auszudehnen; denn indemman einerseits die zur Verschmelzung der Erze erforderlichenHohöfen in der Nähe der Grnbcn zu concentriren sucht, in-dem es zweckmäßiger und wohlfeiler ist, leichte Holzkohlen alsschwere Erze weit zu transportiren, so sucht man andererseitsdas Rohstahleisen, d. h. das zum Stahlfrischen vorzugsweiseangewendete Roheisen, stets dahin zu schaffen, wo Holz, Stein-kohlen, Triebkräfte (Wasser oder wohlfeiler Dampf), vorzüg-lich aber Verbrauchspuncte vorhanden sind. So wird- z. B.das im Siegenschcn prodncirte Rohstahleisen häufig nach derLenne und der Ruhr in Westphalen transportirt, um dort,wo Triebkräfte vorhanden und Holzkohlen, besonders aber guteSteinkohlen, billig sind, in Schmelz-, Puddel-, Brenn- undGußstahl verwandelt zu werden. — Die Spathcisenstein-Lagerstätten bleiben aber stets die Conccntrationspunkte derGruppen.
Es existiren nun vier Stahlhütten - Gruppen, welche etwazwei Drittel des auf dem Festlande fabricirten Nohstahls lie-fern und die nach ihrer gegenseitigen Wichtigkeit die nachstehen-den sind:
1) Die Gruppe der Centralalpen, deren zahl-