DaS Stahleisen, ein vorzüglich gutes, hartes Eisen, mitkörnigem Bruch, ist theurer als das gewöhnliche Stabeisen.Es beruht darauf die bedeutende Eisenfabrikation, die sich inden letzter» Jahren auf etwa 2,300,000 Centner jährlich be-lief, wovon wenigstens 2,000,000 Centner ausgeführt wurden,davon etwa */., nach England zur Stahlfabrikation und einnicht minder bedeutender Theil zu gleichem Zweck nach Frank-reich und anderen Ländern geht.
Das Roheisen wird durch eine in ökonomischer Beziehunggar nicht Vortheilhafte Methode »erfrischt, allein man erlangtdadurch ein sehr gutes Eisen, welches in den letzter« zehn Jah-ren im Eisencomptoir zu Stockholm durchschnittlich 5 Rthlr. derpreußische Centner kostete, während in Deutschland die gutenEisensorten diesen Preis nicht halten konnten.
Geringere Stahlsorten werden aber auch aus inländischemMaterial, aus Stabeisen von Uorkshire und aus den benach-barten nördlichen Grafschaften bereitet.
Die bedeutendste Gruppe für die Cementstahl-Fabrikationist die Grafschaft Uork im nördlichen England, namentlich dieUmgebungen der Städte Sheffield, Asfercliffc, Marsborough rc.und es vereinigt diese Gegend die Bedingungen des Gedeihensin einem hohen Grade. Gute Kanäle und Eisenbahnen verbin-den sie mit dem Hafen von Hüll, der an der Nordsee liegtund daher am geeignetsten ist, um schwedisches und russischesEisen einzuführen. Unter dem Boden finden sich dort sehrreiche Steinkohlenflötze, deren Product zu geringen Kosten auSGruben von geringer Tiefe gefördert wird und das zurDarstellung und weiter» Verarbeitung des Stahls sehr geeignetist. Oestlich von dem Manufacturdistrict liegen die fruchtbarenLandstriche von Uork und Lincoln, die von zahlreichen naviga-beln Straßen durschnitten sind und von wo der arbeitendenBevölkerung wohlfeile Lebensmittel zugeführt werden können.Endlich sichern die Linien der innern Schifffahrt, so wie derHafen von Hüll, den Uorkshirer Stahlwerken wohlfeile Ver-bindungen mit allen Manufakturen und allen Häfen des ver-