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Parteiwuth geleiteten Trupp zu folgen. Der Fürstabt undeinige Beamtete glaubten sich selbst im Stifte St. Gallennicht mehr sicher; jener flüchtete durch Umwege uach seinerVaterstadt Wyl/ auf einen entschlossenen Kreis dortigerAnhänger zählend/ und die vornehmsten Papiere und Kost-barkeiten wurden verborgen/ oder bereits anderswohin ge-bracht.
Um die brausenden Stürme des Ungewitters zu beschwö-ren/ gelangte Pankraz wieder an die Schirmkantone/ unddiese sandten im Juni ihre Stellvertreter nach St. Gallen;nur Glarus hatte anfangs die Sendung eines Repräsen-tanten abgeschlagen/ doch endlich/ dem Bunde gemäß/ auchdazu eingewilligt *).
Ueber alle Beschreibung groß war das Interesse/ welchesdas gereihte Völkchen der Harten an dem Gange der Un-terhandlungen nahm. Während der Dauer derselben strömtenmehrere Hunderte derselben/ oft im Begleite von Weibernund Mädchen/ nach dem Hofe des Stiftes. Hier gaben ihnendie Ausschüsse von dem Geländer des Brunnens/ oder derTreppe des Weinschenks herab täglich Rechenschaft über dieResultate ihrer Geschäftsführung; nicht selten schwang sichdann auch ein feuriger Kopf aus dem Pöbel/ kühn undfehdelustig/ mit trotzig rollendem Auge und schlagfertig auf,gestülpten AermelN/ nach der neuen Rednerbühne/ zügellosüber die Regierung schimpfend oder die Handhabung älterer/der Sache des Volkes günstiger Traktaten begehrend. Undalle diese empörenden Szenen geschahen unter den Augen deSwieder zurückgekehrten AbteS: — welche Kränkung für ihn i— Unter schändlichen Verwünschungen gegen seine Personflogen sogar Steine nach dem Fensterflügel/ an welchem er
') Die Glarner « schickten einen gewissen Mann mit Namen,,Kubli/ von dem es für uns weit besser gewesen wäre/ wenn er7, zu Hause geblieben wäre. Denn wir erfuhren / daß Niemand den«Bauern mehr ergeben und gegen uns mehr abgeneigt war/ als„er." Tagcb. P.G. Br. l- Th. S.2bS.