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c§ Beifalle der neuen Republik war allen wohl wenig gelegen,lir Nur die von St. Gallen exponirten Pfarrgeistlichen in A lt-uf städtenundNoschach hatten Verschub zur Eidesleistunght verlangt. Die andern Geistlichen des Bezirks Roschach^ legten im Pfarrhause zu Roschach den Eid privat dem lin-de terftatthalter Heerab / der dann mit allen auf den Kirchen-platz herausgieng und dem Volke das Schwören der Geist-lichen anzeigte. Dann haranguirte er das Volk/ das mitS, seiner elenden Rede sehr übel zufrieden war; nachher riefid er den Pfarrer (Federer) von Tübach auf zu rede«/r, der es übernahm/ und es wurde geschworen/ jedoch nur von
en einem kleinen Theile: einige trieben Possen/ andere hoben
cß . statt der Finger die Fäuste empor und sagten/ ste wärenu. damit fast zu weit gekommen/ u. s. f.
51. Unruhige Auftritte im Appenzellerlande und zut- Oberried; militärischer Zug dahin; der Eid
!l, wird auch dort geschworen,
so Das Bergvolk von Appenzell schien jetzt wieder einmalMuth und Charakterstärke beweisen zu wollen- Die Verfas-h- sung war weder auf seine einfachen Sitten noch Bedürfnisse
a berechnet; wie konnte es dieselbe liebgewinnen oder auch
he nur leidend eine Zeit lang dulden? Und nun sollte eö ihr
den Eid der Treue schwören l — Dieß mußte nothwendig denl- unter der Asche glimmenden Gährungsftoff hoch auflodern
>u machen.
t! ' An dem zum Eidschwur bestimmten Tage wurden im
p Distrikte Appenzell/ zu Oberegg und zu Oberried/
!» im Rheinthale / die Freiheitsbäume umgehauen; das nämliche>d geschah zu Gais und an andern Orten/ wo man noch dier, neuen Beamteten mißhandelte und ernstliche VertheidigungS«§ maßregeln traf.
st So schien der Dämon des Bürgerkrieges entfesselt/ mit
ni allen Gräueln in den sonst friedlichen Thälern am Fuße des
^ Sämis wüthen zu wollen / als es dem Regierungsstatthalter
Volt glücklicherweise gelang/ ihm durch klug getroffene
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